Klagenfurt

Aus­stel­lung im Land­haus eröff­net

Kärnten setzt mit einer einzigartigen Dauerausstellung ein starkes Zeichen für Demokratiebewusstsein.

Aus­stel­lung im Land­haus eröff­netDie neue Ausstellung „Tor zur Demokratie“ macht die Geschichte und Arbeitsweise des Kärntner Landtages erlebbar.

© LPD Kärnten/Kuess

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Mit einem fei­er­li­chen Fest­akt wur­de im Kla­gen­fur­ter Land­haus die Dau­er­aus­stel­lung „Tor zur Demo­kra­tie“ eröff­net. Rund 200 Gäs­te aus Poli­tik und Gesell­schaft waren anwe­send, als Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser gemein­sam mit Land­tags­prä­si­dent Rein­hart Rohr und wei­te­ren Spit­zen­ver­tre­tern das Pro­jekt prä­sen­tier­te.

Ein Mei­len­stein für geleb­te Demo­kra­tie

Die Aus­stel­lung bie­tet einen tie­fen Ein­blick in die Geschich­te und Bedeu­tung der Demo­kra­tie in Kärn­ten. Land­tags­prä­si­dent Rohr sprach von einem „ein­zig­ar­ti­gen Pro­jekt“, das in 20 Mona­ten inten­si­ver Arbeit ent­stand. Sie zeigt die Ent­wick­lung des Land­hau­ses, die Gewal­ten­tren­nung und die Auf­ga­ben des Kärnt­ner Land­ta­ges – all das direkt am Ein­gang des Wap­pen­saals, dem Herz­stück der Demo­kra­tie im Land.

Demo­kra­tie muss ver­tei­digt wer­den

„Demo­kra­tie ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Wir müs­sen täg­lich dar­um kämp­fen!“, beton­te Lan­des­haupt­mann Kai­ser. Gera­de in Zei­ten von Kri­sen, Krie­gen und gesell­schaft­li­chen Span­nun­gen sei es wich­tig, sich der Wer­te der Demo­kra­tie bewusst zu blei­ben. Kai­ser ver­wies auf die drei Säu­len der Demo­kra­tie – Gesetz­ge­bung, Exe­ku­ti­ve und Gerichts­bar­keit – und mahn­te davor, demo­kra­ti­sche Errun­gen­schaf­ten als gege­ben hin­zu­neh­men.

Par­ti­zi­pa­ti­on und Dia­log als Schlüs­sel

Rohr hob her­vor, dass jähr­lich rund 8.000 Schü­le­rin­nen und Schü­ler das Land­haus besu­chen. Die neue Aus­stel­lung sol­le vor allem jun­gen Men­schen die Grund­la­gen der Demo­kra­tie ver­mit­teln. „Die Demo­kra­tie ver­langt Par­ti­zi­pa­ti­on, Dia­log und mün­di­ge Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Gera­de nach den letz­ten Kri­sen­jah­ren müs­sen wir die Ris­se im Fun­da­ment der Demo­kra­tie kit­ten“, erklär­te Rohr.

Inter­ak­ti­ve Ein­bli­cke in die Geschich­te

Muse­ums­di­rek­tor Wolf­gang Muchitsch unter­strich die Bedeu­tung der Aus­stel­lung als Schnitt­stel­le zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart. Mit­tels einer Han­dy-App kön­nen Besu­cher inter­ak­tiv die Geschich­te des Land­hau­ses erkun­den. Das Pro­jekt wur­de von Poli­to­lo­gin Kath­rin Stai­ner-Häm­mer­le gemein­sam mit dem kärnten.museum und Archi­tek­ten­teams umge­setzt.

04.03.2025 09:01
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Aus­stel­lung im Land­haus eröff­netDie neue Ausstellung „Tor zur Demokratie“ macht die Geschichte und Arbeitsweise des Kärntner Landtages erlebbar.

© LPD Kärnten/Kuess