Kärnten

Immer mehr Frau­en in ÖBB-Jobs

Der Frauenanteil bei den ÖBB in Kärnten hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Besonders klassische Eisenbahnberufe werden zunehmend weiblicher. Die ÖBB setzen auf gezielte Maßnahmen, um noch mehr Frauen für technische und betriebliche Berufe zu begeistern.

Immer mehr Frau­en in ÖBB-Jobs Immer mehr Frauen ergreifen technische und betriebliche Berufe bei den ÖBB – der Frauenanteil wächst rasant.

© ÖBB/DavidPayr

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Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­tags zie­hen die ÖBB eine posi­ti­ve Bilanz: Der Frau­en­an­teil im Unter­neh­men wächst ste­tig, wäh­rend die Zahl der männ­li­chen Beschäf­tig­ten sta­gniert. Das ursprüng­li­che Ziel von über 17 Pro­zent Frau­en­an­teil bis 2026 wur­de bereits erreicht, jede fünf­te Füh­rungs­po­si­ti­on ist mitt­ler­wei­le weib­lich besetzt. In Kärn­ten hat sich der Frau­en­an­teil in ÖBB-Jobs von 6,9 Pro­zent im Jahr 2014 auf fast 13 Pro­zent erhöht.

Mehr Frau­en in klas­si­schen Eisen­bahn­be­ru­fen

Tech­ni­scher Fort­schritt und Digi­ta­li­sie­rung machen kör­per­lich anspruchs­vol­le Tätig­kei­ten leich­ter, wodurch Frau­en ver­stärkt in klas­si­sche Eisen­bahn­be­ru­fe vor­drin­gen. Der Frau­en­an­teil unter Zug­be­glei­te­rin­nen liegt bereits bei knapp einem Drit­tel, auch bei Lok­füh­re­rin­nen, Fahr­dienst­lei­te­rin­nen und Bus­len­ke­rin­nen gibt es deut­li­che Zuwäch­se. Beson­ders bemer­kens­wert: Wäh­rend es 2014 kei­ne ein­zi­ge Wagen­meis­te­rin gab, sind es heu­te zehn.

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Erhö­hung des Frau­en­an­teils als Schlüs­sel für die Zukunft

Bis 2030 stel­len die ÖBB jähr­lich 4.100 neue Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter ein, davon heu­er rund 210 in Kärn­ten. ÖBB-CFO Manue­la Wald­ner betont die Bedeu­tung von Viel­falt: „Gera­de im tech­ni­schen Bereich ist es eine Her­aus­for­de­rung, Frau­en zu gewin­nen. Die Kar­rie­re­för­de­rung von Frau­en ist daher ein zen­tra­les Ziel. Die Wei­chen sind gestellt.“

Attrak­ti­ve Rah­men­be­din­gun­gen für Frau­en

Die ÖBB set­zen auf fai­re Bezah­lung und fami­li­en­freund­li­che Arbeits­be­din­gun­gen. Fle­xi­ble Arbeits­zei­ten, betrieb­li­che Kin­der­be­treu­ung mit MINT-Schwer­punkt und Unter­stüt­zung für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge erleich­tern die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie. In einer inter­nen Umfra­ge gaben drei Vier­tel der befrag­ten Frau­en an, dass sich Beruf­li­ches und Pri­va­tes bei den ÖBB gut oder sehr gut ver­ein­ba­ren las­sen.

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Ver­net­zung und Kar­rie­re­för­de­rung

Zum Frau­en­tag fin­den in allen Bun­des­län­dern Ver­net­zungs­tref­fen statt, um den Aus­tausch und die Zusam­men­ar­beit unter Frau­en zu stär­ken. Pro­gram­me wie Cross-Men­to­ring, Coa­ching und eine Frau­en­quo­te von 50 Pro­zent in Spe­zi­al­pro­gram­men sol­len den Kar­rie­re­weg von Frau­en aktiv för­dern. Auch in der Lehr­lings­aus­bil­dung set­zen die ÖBB auf weib­li­chen Nach­wuchs: Der Anteil weib­li­cher Lehr­lin­ge liegt bereits bei 21 Pro­zent und soll wei­ter stei­gen.

Geziel­te Initia­ti­ven für mehr Frau­en in tech­ni­schen Beru­fen

Die ÖBB arbei­ten mit Uni­ver­si­tä­ten, Fach­hoch­schu­len und dem AMS zusam­men, um Frau­en für tech­ni­sche Beru­fe zu begeis­tern. Ver­an­stal­tun­gen wie der Girls’ Day und das Pro­jekt SHE­goes­DI­GI­TAL bie­ten Ein­bli­cke in die Arbeits­welt der Bahn.

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07.03.2025 17:01
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Immer mehr Frau­en in ÖBB-Jobs Immer mehr Frauen ergreifen technische und betriebliche Berufe bei den ÖBB – der Frauenanteil wächst rasant.

© ÖBB/DavidPayr