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Vorsorge

Frau­en: 42 Pro­zent weni­ger Pen­si­on

Frauen verdienen im Schnitt 18 Prozent weniger als Männer, was sich dramatisch auf die Pension auswirkt. Doch obwohl das Problem bekannt ist, trifft nur ein Bruchteil der Frauen konkrete Vorsorgemaßnahmen. Finanzwissen und Selbstvertrauen sind entscheidend für mehr finanzielle Unabhängigkeit.

Frau­en: 42 Pro­zent weni­ger Pen­si­onMag. Ulrike Resei, Vorständin Kärntner Sparkasse AG, betont, dass Finanzbildung und Selbstvertrauen entscheidend für die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen sind.

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Frau­en in Öster­reich ste­hen vor einer dop­pel­ten Her­aus­for­de­rung: nied­ri­ge­re Gehäl­ter und gerin­ge­re Pen­sio­nen. Eine aktu­el­le Stu­die von INTEGRAL im Auf­trag von Ers­te Bank und Spar­kas­sen zeigt, dass Frau­en im Schnitt 42 Pro­zent weni­ger Pen­si­on erhal­ten als Män­ner – haupt­säch­lich bedingt durch Teil­zeit, Baby­pau­sen und nied­ri­ge­re Löh­ne. „Das beein­flusst nicht nur das monat­li­che Ein­kom­men, son­dern auch lang­fris­ti­ge finan­zi­el­le Per­spek­ti­ven“, betont Mag. Ulri­ke Res­ei, Vor­stän­din der Kärnt­ner Spar­kas­se AG. Trotz­dem sorgt nur ein Bruch­teil der Frau­en gezielt vor.

Weni­ge Frau­en haben einen lang­fris­ti­gen Finanz­plan

Obwohl 71 Pro­zent der Frau­en das Pro­blem erken­nen, pas­sen nur 14 Pro­zent ihre Finanz­stra­te­gie an. Vor allem jun­ge Frau­en han­deln kaum: Nur acht Pro­zent zwi­schen 18 und 25 Jah­ren haben kon­kre­te Schrit­te für die Alters­vor­sor­ge gesetzt. Wäh­rend kurz­fris­ti­ge Spar­zie­le wie Rei­sen oder Not­gro­schen oft Prio­ri­tät haben, ver­fol­gen nur 19 Pro­zent der Frau­en einen kla­ren lang­fris­ti­gen Finanz­plan.

Wis­sen als Schlüs­sel zur finan­zi­el­len Unab­hän­gig­keit

Vie­le Frau­en füh­len sich in Finanz­fra­gen unsi­cher: Nur 13 Pro­zent bewer­ten ihr Finanz­wis­sen als „sehr gut“, wäh­rend sich 63 Pro­zent mehr Infor­ma­tio­nen wün­schen. Beson­ders auf­fäl­lig: Statt sich bei Ban­ken oder Exper­tin­nen zu infor­mie­ren, grei­fen vie­le auf Social Media oder das per­sön­li­che Umfeld zurück – eine ris­kan­te Stra­te­gie, da die­se Quel­len oft unzu­ver­läs­sig sind. „Unser Ziel ist es, Frau­en durch Bil­dungs­an­ge­bo­te und Bera­tung zu stär­ken“, so Res­ei. Die Finanz­bil­dungs­rei­he „she invests“ sowie per­sön­li­che Gesprä­che sol­len dazu bei­tra­gen, das Wis­sen pra­xis­nah zu ver­mit­teln.

Angst vor Feh­lern ver­hin­dert Inves­ti­tio­nen

79 Pro­zent der Frau­en fürch­ten, finan­zi­el­le Feh­ler zu machen – eine Angst, die sie oft von lang­fris­ti­gen Inves­ti­tio­nen abhält. Obwohl sich 72 Pro­zent über alter­na­ti­ve Anla­ge­stra­te­gien infor­mie­ren möch­ten, inves­tie­ren nur 18 Pro­zent in Wert­pa­pie­re oder ren­di­te­star­ke Anla­ge­for­men.

„Neben Finanz­bil­dung braucht es mehr Selbst­ver­trau­en im Umgang mit Geld“, fasst Res­ei zusam­men. „Frau­en sol­len ihre finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten aktiv nut­zen. Unser Ziel ist es, sie dabei zu unter­stüt­zen, wirt­schaft­li­che Ent­schei­dun­gen infor­miert, selbst­be­wusst und unab­hän­gig zu tref­fen.“

06.03.2025 17:01
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Frau­en: 42 Pro­zent weni­ger Pen­si­onMag. Ulrike Resei, Vorständin Kärntner Sparkasse AG, betont, dass Finanzbildung und Selbstvertrauen entscheidend für die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen sind.

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