Klagenfurt

Maria-Tusch-Preis für Susan­ne Der­mutz

Der diesjährige Frauenpreis der Stadt Klagenfurt für feministisches Engagement für Mädchen, Frauen und Geschlechtergleichstellung geht an Susanne Dermutz.

Maria-Tusch-Preis für Susan­ne Der­mutzStadträtin Constance Mochar, Frauenbeauftragte Astrid Malle und Direktor Ferdinand Bucher (Wiener Städtische Versicherung) überreichen Susanne Dermutz den Maria-Tusch-Preis.

© Büro Stadträtin Mochar

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Ob geschlech­ter­spe­zi­fi­sche Erzie­hung, Mäd­chen- und Frau­en­bil­dung, femi­nis­ti­sche Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ten, die Insti­tu­tio­na­li­sie­rung von Frau­en- und Geschlech­ter­for­schung in der uni­ver­si­tä­ren Leh­re — Susan­ne Der­mutz enga­giert sich ihr Leben lang für die Inter­es­sen der Frau­en. Seit 1981 lehrt sie an der Uni­ver­si­tät Kla­gen­furt, wo sie auch die ers­te Uni­ver­si­täts-Frau­en-Grup­pe grün­de­te. Sie war auch maß­geb­lich an der Grün­dung der „Koor­di­na­ti­ons­stel­le für Frau­en- und Geschlech­ter­for­schung“ an der Alpen-Adria-Uni­ver­si­tät betei­ligt.

Mut und Ent­schlos­sen­heit

Ges­tern (7. März 2025) wur­de sie mit dem Maria-Tusch-Frau­en­preis der Stadt Kla­gen­furt aus­ge­zeich­net. Stadt­rä­tin Con­s­tance Mochar über­reich­te die Aus­zeich­nung und gra­tu­lier­te der Preis­trä­ge­rin herz­lich: “Mit dem Maria-Tusch-Preis ehren wir Frau­en, die mit Mut, Ent­schlos­sen­heit und Aus­dau­er für sozia­le Gerech­tig­keit, Gleich­be­rech­ti­gung und bes­se­re Lebens­be­din­gun­gen ein­tre­ten – so wie es Maria Tusch einst selbst getan hat.”

Macht­ver­hält­nis­se sind nicht geschlechts­neu­tral

Aber nicht nur im Rah­men ihrer uni­ver­si­tä­ren Tätig­keit setz­te sie sich für Frau­en­an­lie­gen ein und sen­si­bi­li­sier­te Gene­ra­tio­nen von stu­die­ren­den Frau­en und Män­nern in Bezug auf Gleich­be­rech­ti­gung, Anti­dis­kri­mi­nie­rung und Gleich­stel­lung, sie gab durch ihre akti­ve und posi­ti­ve Art immer Impul­se zur Ver­än­de­rung. Astrid Mal­le, Frau­en­be­auf­trag­te der Stadt Kla­gen­furt: „Vie­le Stu­den­ten haben bei Susan­ne Der­mutz gelernt, dass Macht­ver­hält­nis­se weder geschichts­los noch geschlechts­neu­tral sind. Sie hat nie­mals auf­ge­ge­ben und hat vie­le Frau­en ermu­tigt, um im Kärnt­ner All­tag gemein­sam für ein gleich­be­rech­tig­tes Leben ein­zu­tre­ten.“

Zahl­rei­che Gra­tu­lan­ten

Der­mutz war Mit­be­grün­de­rin von Frau­en- und Fami­li­en­be­ra­tungs­stel­len und arbei­te­te in der „Frau­en­platt­form Kla­gen­furt“ mit. Sie war nicht nur leh­ren­de Femi­nis­tin, son­dern zugleich Ermu­ti­ge­rin in der Umset­zung von kon­kre­ten Ver­bes­se­run­gen für Frau­en und Mäd­chen in Kla­gen­furt und Kärn­ten. Bei der Fei­er wur­de die Aus­zeich­nung mit einer Lau­da­tio von Ute Lie­pold, zahl­rei­chen Gra­tu­lan­ten — Magis­trats­di­rek­to­rin Isa­bel­la Jandl, Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ruth Feis­trit­zer, Eli­sa­beth Fal­ler, Vize­prä­si­den­tin des Kunst­ver­eins Kärn­ten, Fer­di­nand Bucher (Wie­ner Städ­ti­sche Ver­si­che­rung), die Gemein­de­rä­tin­nen Danie­la Blank und Gabrie­la Hol­zer — und Musik von Jele­na Poprzan gefei­ert.

08.03.2025 17:00 - Update am: 08.03.2025 17:04
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Maria-Tusch-Preis für Susan­ne Der­mutzStadträtin Constance Mochar, Frauenbeauftragte Astrid Malle und Direktor Ferdinand Bucher (Wiener Städtische Versicherung) überreichen Susanne Dermutz den Maria-Tusch-Preis.

© Büro Stadträtin Mochar