Die Ausstellung „130 Jahre Bienenzucht in St. Veit“ beleuchtet die regionale Imkereigeschichte, biologische Aspekte der Bienenhaltung und ihre kulturelle Bedeutung für den Menschen. Die Reise führt von den ersten Honigjägern der Steinzeit über mittelalterliche Zeidler bis hin zur modernen Imkerei.
Ein Fossil aus der Urzeit
Ein besonderes Exponat ist eine rund 45 Millionen Jahre alte Biene, eingeschlossen in einem Bernsteintropfen. Dieses Fossil, eine Leihgabe des Carnica Museums Kirschentheuer, zeigt eindrucksvoll, wie wenig sich das Erscheinungsbild der Biene über Millionen Jahre verändert hat. Die Firma ARTformers hat einen speziellen Präsentationsrahmen dafür geschaffen.
Blick ins Innere des Bienenstocks
Ein Schaustock ermöglicht einen realistischen Einblick in das Leben eines Bienenvolkes. Mithilfe eines modernen Touchscreens können Besucher:innen spektakuläre Videos aus einem Forschungsprojekt der Universität Frankfurt erleben und das Innenleben eines Bienenstocks hautnah erkunden.
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Historische Exponate und kulturelle Highlights
Neben alten Imkerutensilien zeigt die Ausstellung eine Erstausgabe von „Die Biene Maja“ und eine interaktive Bildstrecke zur künstlerischen Darstellung der Biene. Eine historische Honigschleuder verdeutlicht, wie die Honigernte ohne Zerstörung des Bienenstocks möglich wurde.
Mehr als nur Bienen
Auch die weiteren Attraktionen des Museums wie die Modellbahnanlagen, der Fahrsimulator im Verkehrsbereich und neue Highlights zur Telekommunikationsgeschichte sorgen für ein abwechslungsreiches Erlebnis.
Die Ausstellung ist vom 2. April bis 31. Oktober 2025 im Museum St. Veit zu sehen. Weitere Infos gibt es auf den Social-Media-Kanälen des Museums und unter www.museum-stveit.at.
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