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Brutale Rauferei am Strandbad-Parkplatz
Drei junge Männer lieferten sich am Donnerstagabend (27. März) eine heftige Auseinandersetzung mit zwei Älteren auf dem Parkplatz des Strandbads Klagenfurt. Es flogen Fäuste, Pfefferspray kam zum Einsatz, und am Ende landeten zwei Männer im Krankenhaus.
© STW
Am Donnerstagabend gegen 21.15 Uhr eskalierte am Parkplatz des Strandbads Klagenfurt ein Streit zwischen fünf Männern. Drei junge Männer im Alter von 24, 19 und 17 Jahren gerieten mit zwei 32- und 33-Jährigen in eine heftige Auseinandersetzung. Laut Polizei soll dabei auch ein Baseballschläger im Spiel gewesen sein – doch dieser stellte sich später als Taschenlampe heraus.
Plötzlich eskalierte die Situation
Die drei Männer waren mit ihrem Pkw unterwegs und hatten diesen auf dem Parkplatz abgestellt. Auf dem Weg zur WC-Anlage kam es zur verbalen Konfrontation mit zwei Insassen eines geparkten Fahrzeugs. Die beiden Älteren stiegen aus, und die Lage geriet außer Kontrolle.
Pfefferspray und angeblicher Baseballschläger
Als der 33-Jährige auf den 17-Jährigen losgehen wollte, griff der 19-Jährige zum Pfefferspray und sprühte es den beiden Kontrahenten ins Gesicht. Laut den späteren Aussagen der Opfer sollen die Angreifer auch mit einem Baseballschläger auf sie eingeschlagen haben. Doch eine Fahndung brachte Klarheit: Statt einer Tatwaffe wurde nur eine Taschenlampe sichergestellt.
Fluchtversuch blieb erfolglos
Nach der Attacke flüchteten die drei jungen Männer mit ihrem Pkw, entfernten zuvor aber noch die Kennzeichentafeln. Doch die Polizei reagierte rasch: Das Fahrzeug konnte wenig später im Innenstadtbereich gestoppt werden. Bei der Erstbefragung zeigten sich die drei geständig, betonten jedoch, dass der Streit nicht von ihnen ausgegangen sei.
Opfer ins Krankenhaus gebracht
Die beiden 32- und 33-jährigen Männer erlitten Verletzungen und mussten mit der Rettung ins Klinikum Klagenfurt gebracht werden. Das Pfefferspray, mit dem sie attackiert worden waren, konnte nicht mehr aufgefunden werden. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Staatsanwaltschaft Klagenfurt Bericht erstattet.