Klagenfurt

Aus­stel­lung von archi­tek­to­ni­schem Ele­ment

Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser eröffnete am Donnerstagabend im Klagenfurter Künstlerhaus die Ausstellung „RAMPE – Die Ästhetik eines diffamierten Gegenstandes“, kuratiert von Cornelia Scheuer. Die Ausstellung beleuchtet die gestalterische, funktionale und gesellschaftliche Bedeutung von Rampen.

Aus­stel­lung von archi­tek­to­ni­schem Ele­mentDie Ausstellung „RAMPE“ zeigt die gestalterische und gesellschaftliche Bedeutung eines oft übersehenen Architekturelements.

© LPD Kärnten/Peter Just

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Ram­pen als Brü­cken in der Gesell­schaft

„Über­brü­cken, Bar­rie­ren über­win­den oder besei­ti­gen, gehört zum Leben“, beton­te Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser bei der Eröff­nung. Die Ram­pe sei mehr als ein blo­ßes Bau­ele­ment – sie sym­bo­li­sie­re den Zugang für alle, unab­hän­gig von phy­si­schen Ein­schrän­kun­gen.

In der Aus­stel­lung set­zen sich Künst­le­rin­nen und Künst­ler mit den ästhe­ti­schen und moto­ri­schen Aspek­ten von Ram­pen aus­ein­an­der. Mit dabei sind Rein­hard Tau­rer, Ulrich Kauf­mann, Sig­rid Fried­mann, Niko­laus Meix­ner, Peter Kasch­nig und Phil­ipp Muer­ling. Sie erfor­schen Ram­pen als dyna­mi­sche Ele­men­te, die Bewe­gung und Wahr­neh­mung ver­än­dern kön­nen.

Vom Hin­ter­ein­gang ins Zen­trum der Auf­merk­sam­keit

Die Inspi­ra­ti­on zu die­sem Pro­jekt kam direkt aus dem Künst­ler­haus Kla­gen­furt: Der bar­rie­re­freie Zugang führt über eine Ram­pe zum Hin­ter­ein­gang. Für die Dau­er der Aus­stel­lung wird die­ser sym­bo­lisch zum Haupt­ein­gang erklärt. „Die Ram­pe soll nicht als not­wen­di­ges Übel betrach­tet wer­den, son­dern als bewusst gestal­te­tes Ele­ment für eine inklu­si­ve Gesell­schaft“, erklärt Kura­to­rin Cor­ne­lia Scheu­er.

Gera­de in Öster­reich wer­den Ram­pen oft an den Rand gedrängt. Dabei sind sie – im Gegen­satz zu Roll­trep­pen oder Auf­zü­gen – umwelt­freund­lich, unab­hän­gig von Strom und für alle nutz­bar: für Kin­der, älte­re Men­schen oder ein­fach jene, die eine flie­ßen­de Ver­bin­dung zwi­schen ver­schie­de­nen Ebe­nen schät­zen.

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Kunst, Per­for­mance und Refle­xi­on

Die Aus­stel­lungs­er­öff­nung wur­de von einer Per­for­mance von Eli­sa­beth Löff­ler und Cor­ne­lia Scheu­er (Liz­Art Pro­duc­tion) & Jörg Ulrich Krah (Vio­lon­cel­lo) beglei­tet. Kaba­ret­tist David Sto­cken­rei­ter sorg­te für nach­denk­lich-humor­vol­le Impul­se.

Neue Mit­glie­der im Kunst­ver­ein Kärn­ten

Zeit­gleich fand im Künst­ler­haus das Früh­lings­er­wa­chen der Kla­gen­fur­ter Gale­rien und Muse­en unter dem Titel „Ape­ro“ statt. Igor Pucker, Prä­si­dent des Kunst­ver­eins Kärn­ten, hob die Bedeu­tung des Hau­ses als krea­ti­ven Ort her­vor. 2024 wur­den 13 neue Mit­glie­der in den Kunst­ver­ein Kärn­ten auf­ge­nom­men, die sich in der Aus­stel­lung „Die Neu­en – Part 1“ prä­sen­tie­ren. Mit dabei sind unter ande­rem Armin Bar­del, Cor­ne­lia Cauf­mann, Her­bert De Col­le, Katya Frei, Ilse Men­schick-Hart­lieb und Rupert Huber.

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28.03.2025 11:30 - Update am: 28.03.2025 11:40
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Aus­stel­lung von archi­tek­to­ni­schem Ele­mentDie Ausstellung „RAMPE“ zeigt die gestalterische und gesellschaftliche Bedeutung eines oft übersehenen Architekturelements.

© LPD Kärnten/Peter Just