Liebenfels
Neue Sicherheits-Partnerschaft fördert Inklusion
Die Landespolizeidirektion Kärnten und der Verein CAMPHILL Liebenfels haben eine Sicherheitspartnerschaft geschlossen. Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl von Menschen mit Behinderung zu stärken und barrierefreie Maßnahmen zu entwickeln.
Kerstin Hoi, Geschäftsführerin von CAMPHILL Liebenfels und Oberst Wolfgang Gabrutsch, GESI-Landeskoordinator mit Assistenznehmenden bei der Präsentation der unterfertigten Sicherheitspartnerschaftsurkunde (von links)© Landespolizeidirektion Kärnten
Im Rahmen der Initiative “GEMEINSAM.SICHER mit Menschen mit Behinderung” wurde am 27. März die Kooperation offiziell besiegelt. CAMPHILL Liebenfels bietet 52 Wohnhaus- und 55 Werkstattplätze für Menschen mit Behinderungen. Die Partnerschaft soll Vertrauen fördern und nachhaltige Sicherheitskonzepte schaffen.
Wichtiger Schritt für mehr Sicherheit
Geschäftsführerin Kerstin Hoi betont die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Polizei: “Diese Kooperation ist ein wertvoller Beitrag für unsere Weiterentwicklung.” Besonders im Bereich Barrierefreiheit seien bereits viele Maßnahmen gesetzt worden. Ein Vorzeigeprojekt ist “Hannas Handwerk” in Liebenfels, das Inklusion und Gemeinschaft fördert. Zudem wurden neue barrierefreie Sanitäranlagen errichtet.
Polizei setzt auf direkte Begegnung
Oberst Wolfgang Gabrutsch, GESI-Landeskoordinator der Landespolizeidirektion Kärnten, erklärte die Initiative “GEMEINSAM.SICHER” sowie das Pilotprojekt “WIR.BEHINDERN.NICHT – GEMEINSAM.INKLUSION”. “Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Unser Ziel ist es, auch Menschen mit Behinderung aktiv in die Sicherheitsarbeit einzubinden und Barrieren im Denken abzubauen”, so Gabrutsch.
Direkter Austausch mit der Polizei
Nach der Unterzeichnung standen Oberst Gabrutsch und Kontrollinspektorin Bettina Kienzer den Assistenznehmern für Fragen zur Verfügung. Die neue Partnerschaft ist ein weiterer Schritt hin zu einer inklusiven Gesellschaft, in der alle Menschen gleichwertig gehört und geschützt werden.