Ladung
Kontroll-Marathon auf der A2 in Arnoldstein
Polizei deckt bei Schwerverkehrskontrollen gravierende Mängel auf – von massiver Überladung bis hin zu manipulierten Fahrerkarten.
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Dienstagabend gegen 21.15 Uhr wurde ein Kleintransporter mit polnischer Zulassung auf der A 2 am Verkehrskontrollplatz Arnoldstein aus dem Verkehr gezogen. Das Fahrzeug war mit diversen Autoteilen beladen. Bei der Verwiegung kam eine massive Überladung von 26,4 Prozent des zulässigen Gesamtgewichts ans Licht. Zudem war der Lenker alkoholisiert – ein Alkotest verlief positiv. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine vorläufige Sicherheit eingehoben.
Sondertransport mit 60 Tonnen gestoppt
Ebenfalls gestoppt wurde ein Sondertransport mit weißrussischer Zulassung. Die schwere Arbeitsmaschine auf dem Anhänger wog insgesamt 60 Tonnen. Doch nicht nur das enorme Gewicht bereitete Sorgen: Die Ladung war nicht gesichert, das Fahrzeug wies schwere technische Mängel auf. Die Kennzeichen und der Zulassungsschein wurden abgenommen. Bei der Kontrolle des Lenkers stellte sich zudem heraus, dass zahlreiche Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten vorlagen. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Sicherheitsleistung eingehoben.
Österreicher mit fremder Fahrerkarte unterwegs
Für Aufsehen sorgte auch ein österreichischer Lenker. Bei einer zunächst unscheinbaren Kontrolle wurden Unstimmigkeiten bei den Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Eine genauere Auswertung brachte Erstaunliches zutage: Der Mann fuhr offenbar mit der Fahrerkarte einer anderen Person. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ermittelt.
