Laufsport

Inter­vall-Trai­ning macht dich schnell

Gezieltes Tempotraining bringt den Kreislauf in Schwung und steigert die Leistungsfähigkeit. Intervallläufe machen schneller, ausdauernder – und helfen sogar beim Abnehmen.

Inter­vall-Trai­ning macht dich schnell Schnell bergauf, stark durchs Leben: Intervalltraining bringt Körper und Kreislauf richtig auf Touren.

© alba1970/Pixabay

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Ein ener­gie­ge­la­de­nes Paar sprin­tet durch stei­les Gelän­de – ein Bild für die Kraft des Inter­vall­trai­nings. Wer regel­mä­ßig läuft und schnel­ler wer­den will, kommt an die­ser Trai­nings­form nicht vor­bei. Wech­seln­de Belas­tun­gen brin­gen das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem in Schwung, kur­beln die Fett­ver­bren­nung an und stei­gern die Leis­tungs­fä­hig­keit. Stu­di­en bele­gen: Wer Inter­val­le läuft, wird nicht nur schnel­ler – er lebt womög­lich sogar län­ger.

Was Inter­vall­trai­ning so wir­kungs­voll macht

Beim Inter­vall­trai­ning wech­seln schnel­le und lang­sa­me Lauf­pha­sen ein­an­der ab. Der Effekt: Die kar­dio­vas­ku­lä­re Fit­ness steigt, die VO₂­max wird ver­bes­sert. Das ist die maxi­ma­le Men­ge an Sau­er­stoff, die der Kör­per bei Belas­tung auf­neh­men kann – ein Schlüs­sel­fak­tor für Aus­dau­er und Effi­zi­enz.

Mehr Sau­er­stoff, mehr Leis­tung

Je höher die VO₂­max, des­to bes­ser kann der Kör­per Ener­gie bereit­stel­len. Das führt zu län­ge­rer Aus­dau­er und höhe­rer Belast­bar­keit. Stu­di­en zei­gen: Inter­vall­trai­ning hebt die­se Kapa­zi­tät deut­lich stär­ker als mode­ra­tes Jog­gen. Dazu kommt ein kräf­ti­ger Nach­brenn­ef­fekt – ide­al für alle, die neben­bei auch Kalo­rien ver­bren­nen möch­ten.

Trai­nings­dau­er ent­schei­det über den Effekt

Kur­ze Inter­val­le zwi­schen 30 Sekun­den und zwei Minu­ten ver­bes­sern die Schnel­lig­keit. Län­ge­re Inter­val­le zwi­schen drei und fünf Minu­ten wir­ken beson­ders auf die aero­be Kapa­zi­tät – ide­al für Lang­stre­cken­läu­fer.

Ein­stei­ger brau­chen Basis-Aus­dau­er

Wer mit Inter­val­len begin­nen möch­te, soll­te schon regel­mä­ßig lau­fen und meh­re­re Kilo­me­ter am Stück ohne Pro­ble­me schaf­fen. Ein klas­si­sches Ein­stei­ger-Trai­ning: sechs kur­ze Sprints à 30 Sekun­den, dazwi­schen je eine Minu­te Trab­pau­se. Zuvor und danach: jeweils zehn Minu­ten locker lau­fen.

So trai­nie­ren Fort­ge­schrit­te­ne

Läu­fer mit Rou­ti­ne star­ten mit einem zehn- bis fünf­zehn­mi­nü­ti­gen Warm-up. Danach fol­gen etwa vier schnel­le Vier-Minu­ten-Inter­val­le – dazwi­schen lang­sa­mes Gehen oder Tra­ben. Abschlie­ßend ein locke­res Cool-down.

Ambi­tio­nier­te Läu­fer for­dern sich gezielt

Für erfah­re­ne Läu­fer lau­tet die For­mel: vier­mal vier Minu­ten im Tem­po von 4.50 bis 5.20 Minu­ten pro Kilo­me­ter. Die Pau­sen dazwi­schen: vier Minu­ten Gehen oder Tra­ben. Die­se Kom­bi­na­ti­on bringt Tem­po und Aus­dau­er gleich­zei­tig auf ein neu­es Niveau.

Tipps für mehr Abwechs­lung im Inter­vall­trai­ning

Wer das Trai­ning vari­ie­ren will, setzt auf unter­schied­li­che Inter­vall­län­gen, Gelän­de­for­men und Stre­cken. Wald, Berg und City bie­ten Abwechs­lung und neue Rei­ze für die Mus­ku­la­tur.

Trai­ning nach Herz­fre­quenz – so geht’s

Auch die Herz­fre­quenz kann als Steue­rung die­nen. In den Belas­tungs­pha­sen soll­te der Puls bei 85 bis 95 Pro­zent der maxi­ma­len Herz­fre­quenz lie­gen, in der Erho­lung bei 60 bis 70 Pro­zent. Die Faust­for­mel zur Berech­nung: 220 minus Lebens­al­ter. Bei­spiel: Bei 30 Jah­ren liegt der Maxi­mal­puls bei etwa 190.

Fazit: Tem­po machen lohnt sich

Inter­vall­trai­ning ist der Tur­bo für Aus­dau­er, Schnel­lig­keit und Fett­ver­bren­nung. Ob Anfän­ger oder Pro­fi – mit dem rich­ti­gen Mix aus Belas­tung, Erho­lung und Varia­ti­on lässt sich jede Lauf­leis­tung stei­gern. Und das Bes­te: Der Effekt zeigt sich nicht nur auf der Uhr, son­dern auch im Wohl­be­fin­den.

24.04.2025 17:01
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Inter­vall-Trai­ning macht dich schnell Schnell bergauf, stark durchs Leben: Intervalltraining bringt Körper und Kreislauf richtig auf Touren.

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