Schwerpunktwoche
Dialogwoche “Alkohol” startet
Tag der offenen Tür bei der städtischen Alkoholberatung.
Im Fokus der österreichweiten Dialogwoche “Alkohol” (vom 5. bis 11. Mai) stehen Bewusstseinsbildung und das Vorstellen der Angebote in den einzelnen Beratungsstellen. Am 7. Mai lädt die städtische Alkoholberatung in der Landeshauptstadt Klagenfurt zum Tag der offenen Tür ein.
1.900 Gespräche jährlich
Über 1.900 Einzel- und Paartherapiegespräche führt das Team der städtischen Alkoholberatung mit Klientinnen und Klienten bzw. deren Angehörigen jährlich. Derzeit sind rund 270 Menschen in regelmäßiger Beratung. Rund 5 Prozent der Bevölkerung ist abhängig von Alkohol, weitere 5 Prozent haben einen kritischen Alkoholkonsum. Alkoholsucht zählt zu den schwierigsten Suchterkrankungen, da zum einen der Alkohol legal erhältlich ist und es zum anderen in unserer Gesellschaft üblich ist, Alkohol zu konsumieren. Wenn der Konsum aber über das normale Maß hinaus geht, wird es problematisch. In der Dialogwoche Alkohol, die österreichweit vom 5. bis 11. Mai stattfindet, wird vermehrt Aufklärungs- und Bewusstseinsarbeit geleistet. Das Motto heuer lautet: „Weniger Alkohol, mehr vom Leben“
Tag der offenen Tür am 7. Mai
Die städtische Alkoholberatungsstelle Klagenfurt lädt daher am 7. Mai zum Tag der offenen Tür ein. Von 9 bis 12 Uhr steht das Team in der Kumpfgasse 20 für Fragen und Informationen zur Verfügung. Ziel ist es, die Angebote zu präsentieren und über die verschiedenen Phasen der Erkrankung aufzuklären. Eine frühzeitige Beratung kann präventiv in sehr vielen Fällen ein Abrutschen in die Abhängigkeit verhindern.
Viele Ursachen
Ursachen für eine Alkoholabhängigkeit gibt es viele:.Auslöser können Stress, Leistungsdruck, Belastung im Beruf oder in der Familie, Depressionen, Ängste etc. sein. Seit der Corona-Pandemie ist die Einsamkeit ebenfalls ein großer Faktor geworden. 1986 wurde in Klagenfurt die Beratungsstelle des Magistrates eingerichtet. Das Angebot und die Therapien wurden seit her stetig erweitert. Seit 1992 ist die Beratungsstelle in der Kumpfgasse 20 ansässig. Beratungen sind kostenlos und auf Wunsch auch anonym möglich! Angeboten werden Einzel- und Gruppentherapien, auch Angehörige erhalten Hilfe und Unterstützung.