Villach-Land
Hohenthurn feierte Daniel Tschofenig
Zahlreiche Fans, Wegbegleiter und Vertreter des öffentlichen Lebens ließen den „Adler von Achomitz“ hochleben.
Thomas Morgenstern, Gerhard Tschofeinig, Daniel Tschofenig, Dieter Mörtl, Monika Tschofenig, Michael Schnabel, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, Franz Wiegele und Thomas Milonig (von links).© Büro LHStv. Gruber
Mit seinen Gesamtsiegen im FIS-Skisprung-Weltcup und bei der heurigen Vierschanzentournee sowie dem Gewinn der WM-Silbermedaille im Teamspringen schrieb Daniel Tschofenig in der vergangenen Saison Kärntner Sportgeschichte. Kürzlich bereitete die Gemeinde Hohenthurn ihrem Ausnahmesportler einen begeisterten Empfang.
Vorbild für junge Menschen
Im Mehrzweckhaus gratulierte auch Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber im Namen der Landesregierung dem Überflieger zu seinen herausragenden Leistungen: “Mit seinem Talent und seinem Einsatz hat er ganz Kärnten stolz gemacht. Das Double aus Gesamtweltcupsieg und Vierschanzentournee katapultiert ihn mitten hinein in die Riege der ganz großen Skispringer.” Der Erfolg von Tschofenig strahlt weit über die Landesgrenzen hinaus und ist gleichzeitig ein inspirierendes Beispiel für die Jugend.
Fünf Mal Bestnote
Organisiert wurde der Empfang seitens der Gemeinde, der Dorfgemeinschaft Hohenthurn und von Tschofenigs Heimatverein, dem SV Achomitz. Daniel Tschofenig gewann in der Saison 2024/25 als erster Österreicher seit zehn Jahren die Vierschanzentournee. Er krönte seine Saison nach insgesamt acht Einzelsiegen mit dem Gewinn der Weltcup-Gesamtwertung und gewann bei der Nordischen Ski-WM in Trondheim eine Silbermedaille im Teamspringen.
Beim Saisonabschluss in Planica segelte Tschofenig zudem mit 239 Metern zu einem neuen persönlichen Rekord im Skifliegen. In diesem Bewerb gelang ihm darüber hinaus ein äußerst extrem seltenes Kunststück: Er bekam in einem Durchgang von allen fünf Kampfrichtern die Höchstnote von 20 Punkten.




