Radworkshops

2.400 Volks­schü­ler tre­ten sicher in die Peda­le

Bilanz: Um die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu erhöhen, wurden 36 Radworkshops an 22 Kärntner Volksschulen durchgeführt.

2.400 Volks­schü­ler tre­ten sicher in die Peda­le Landesrat Martin Gruber (Dritter von links) und Landesrat Sebastian Schuschnig (Dritter von rechts) beim Rad-Workshop der Volksschule Friesach

© Büro LR Schuschnig/Taltavull

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Der Mas­ter­plan „Rad­mo­bi­li­tät Kärn­ten 2025“ des Lan­des Kärn­ten sieht neben dem Aus­bau von Rad­we­gen, der Stär­kung des Radtouris­mus und der Errich­tung von moder­ner Radinfra­struk­tur vor, die Sicher­heit auf den Stra­ßen zur erhö­hen. Um bereits in jun­gen Jah­ren einen siche­ren Umgang mit dem Fahr­rad zu ver­mit­teln, unter­stützt das Land gemein­sam mit der AUVA (All­ge­mei­ne Unfall­ver­si­che­rungs­an­stalt) die Umset­zung von Rad­work­shops an Kärn­tens Volks­schu­len.

Umgang mit dem Rad trai­nie­ren

Zum Abschluss der heu­ri­gen Work­shop-Rei­he besuch­ten Lan­des­rat und Stra­ßen­bau­re­fe­rent Mar­tin Gru­ber sowie Lan­des­rat und Mobi­li­täts­re­fe­rent Sebas­ti­an Schu­sch­nig die Volks­schu­le Frie­sach. Gru­ber ist es ein beson­de­res Anlie­gen, dass Kin­der ihre Wege selbst­stän­dig und sicher zurück­le­gen kön­nen, sowohl zur Schu­le als auch in der Frei­zeit. „Wer den Kopf frei haben will fürs Stra­ßen­ge­sche­hen, der muss in ers­ter Linie sein Rad sicher im Griff haben“, betont Gru­ber. Schu­sch­nig ergänzt: „Nicht nur das rich­ti­ge und acht­sa­me Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr und die Ver­kehrs­re­geln müs­sen schon früh gelernt wer­den, die Kin­der müs­sen auch den siche­ren Umgang mit dem Rad trai­nie­ren. Das klappt am bes­ten durch gemein­sa­mes Üben und muss Spaß machen.“

Helm nicht ver­ges­sen!

Beim AUVA-Rad­work­shop ler­nen die Kin­der bereits vor der frei­wil­li­gen Rad­fahr­prü­fung, wor­auf es im All­tags­rad­fah­ren ankommt. Gemein­sam mit den Eltern sol­len Kin­der früh für das The­ma Sicher­heit sen­si­bi­li­siert wer­den. „Das Um und Auf ist das siche­re Beherr­schen des eige­nen Rads. Dazu gehö­ren ein min­des­tens betriebs­si­che­res Rad und ein Helm für den Schutz des Gehirns“, erklärt Gün­ther Stangl, Vor­sit­zen­der der AUVA-Lan­des­stel­le Graz. Nach erfolg­tem Rad- und Helm-Check geht es für die Kin­der in den Par­cours. Spaß ist dabei garan­tiert: Spe­zi­el­le Übun­gen för­dern Moto­rik, Geschick­lich­keit und Koor­di­na­ti­on.

Hohe Nach­fra­ge

Die hohe Nach­fra­ge spricht für sich: Rund 300 Schu­len woll­ten heu­er bun­des­weit – trotz unsi­che­rer Pan­de­mie-Lage – teil­neh­men. Im Früh­jahr führ­ten noch vor­herr­schen­de Coro­na-Ein­schrän­kun­gen dazu, dass eini­ge AUVA-Rad­work­shop-Ter­mi­ne in den Herbst ver­legt wer­den muss­ten. Auch die Volks­schu­le Frie­sach war von solch einer Ver­schie­bung betrof­fen. „Wir möch­ten uns herz­lich bei den ver­läss­li­chen Part­nern des AUVA-Rad­work­shops und den Schu­len für ihr Enga­ge­ment und ihr Ver­trau­en bedan­ken“, sagt Peter Jahn, „Direk­tor“ des AUVA-Rad­work­shops. In Kärn­ten fan­den 36 Rad­work­shops an 22 Volks­schu­len mit 2.400 Schü­lern statt.

 

Online-Tipp

Alles Wis­sens­wer­te rund um den AUVA-Rad­work­shop ist online zu fin­den.

23.09.2021 08:40
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2.400 Volks­schü­ler tre­ten sicher in die Peda­le Landesrat Martin Gruber (Dritter von links) und Landesrat Sebastian Schuschnig (Dritter von rechts) beim Rad-Workshop der Volksschule Friesach

© Büro LR Schuschnig/Taltavull