An Kärntner Schulen:
Diese Sicherheitskonzepte bestehen bereits
Nach dem schrecklichen Attentat an einer Schule in Graz, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen, haben wir bei der Bildungsdirektion Kärnten nachgefragt, welche Sicherheitsmaßnahmen an Kärntner Schulen bereits bestehen.
Aufklärung & Maßnahmen
In den vergangenen Monaten wurden die Schulleitungen durch die Bildungsdirektion für Kärnten und durch das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) über aktuelle Gefahren aufgeklärt und über entsprechende Maßnahmen und Handlungsanleitungen im Anlassfall informiert.
Sensibilisierung bei Gefährdung
Die Schulen sind sensibilisiert, bei auffälligen Schülern bzw. bei einer Gefährdungseinschätzung umgehend die Polizei sowie die Behörde zu informieren.
Einsatzpläne für den Ernstfall
Darüber hinaus hat die Polizei Kärnten von jeder Schule Einsatzpläne, damit sie im Fall des Falles organisatorisch bestmöglich vorbereitet sind. Diese Pläne bilden etwa die räumlichen Gegebenheiten ab, zeigen Fluchtwege und beinhalten auch Kontaktdaten zu den jeweiligen Verantwortungsträgern der Bildungseinrichtung.
Schulungen und Präventionsveranstaltungen
Des Weiteren werden die Schulleitungen durch das Landeskriminalamt Kärnten, durch Präventionsveranstaltungen durch die Schulpsychologie, die Polizei sowie dem Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) sensibilisiert und geschult.
Themenschwerpunkt Social Media
Ebenso erfolgte im Rahmen der Schuljahresauftaktkonferenz, bei der alle Leitungen der Schulen in Kärnten anwesend waren, ein Lehrvortrag des Landeskriminalamtes Kärnten über aktuelle Phänomene auf Social-Media-Kanälen samt Aufklärung über die damit verbundenen Gefahren im Internet.
Notfallmappe für alle Bildungseinrichtungen
Neben all diesen Maßnahmen gibt die Bildungsdirektion Kärnten auch eine Notfallmappe aus, in der Checklisten für die Vorgangsweise bei verschiedenen Szenarien enthalten sind.
- Dr. Martin Wieser, BEd MA, Stabsstelle Kommunikation und Schulpartnerschaft
