Klagenfurt

Rabit­sch for­dert Waf­fen­ver­bot für Pri­vat­per­so­nen

Nach dem Amoklauf in Graz verlangt Vizebürgermeister Ronald Rabitsch ein strenges Verbot für private Schusswaffen.

Ronald Rabitsch Nach dem Amoklauf in Graz spricht sich Ronald Rabitsch klar gegen privaten Waffenbesitz aus.

© SPÖ Klagenfurt/Nicolas Zangerle

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Kla­re Wor­te aus Kla­gen­furt

Der tra­gi­sche Amok­lauf in Graz, bei dem zehn Men­schen und der Täter selbst ums Leben kamen, hat eine poli­ti­sche Debat­te aus­ge­löst. Kla­gen­furts Vize­bür­ger­meis­ter und Jugend­re­fe­rent Ronald Rabit­sch for­dert ein gene­rel­les Waf­fen­ver­bot für Pri­vat­per­so­nen in ganz Öster­reich. Über 1,5 Mil­lio­nen Schuss­waf­fen sei­en laut Rabit­sch aktu­ell in pri­va­tem Besitz – ein untrag­ba­res Risi­ko für die Gesell­schaft.

“Wir brau­chen kei­ne Waf­fen, wir brau­chen Ver­nunft”

Rabit­sch ver­weist auf inter­na­tio­na­le Bei­spie­le wie Aus­tra­li­en, wo nach einem Mas­sa­ker stren­ge Waf­fen­ge­set­ze ein­ge­führt wur­den – mit mess­ba­rem Erfolg. Unter­stützt wird Rabit­sch dabei von der Gra­zer Bür­ger­meis­te­rin Elke Kahr. Beson­ders alar­mie­rend sei, dass bereits 18-Jäh­ri­ge legal töd­li­che Waf­fen erwer­ben kön­nen. Der Vize­bür­ger­meis­ter kün­dig­te an, die For­de­rung noch heu­te an die Bun­des­re­gie­rung zu über­mit­teln: „Wir müs­sen als Gesell­schaft prä­ven­tiv han­deln, nicht nur reagie­ren.“

11.06.2025 11:59
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Ronald Rabitsch Nach dem Amoklauf in Graz spricht sich Ronald Rabitsch klar gegen privaten Waffenbesitz aus.

© SPÖ Klagenfurt/Nicolas Zangerle