Klagenfurt
Kulturstrategie mit über 1.000 Teilnehmenden
Vier von sechs Zukunftsforen abgeschlossen – erste Maßnahmen gehen bereits in Umsetzung.
Im Spiegelsaal der Landesregierung zogen LH Kaiser und Winkler-Komar Zwischenbilanz zur Kulturstrategie.© LPD Kärnten/Jannach
Partizipation bringt Bewegung
Seit Februar 2024 arbeitet Kärnten an einer neuen Kulturstrategie. Der Weg dahin ist ein ungewöhnlich breiter: Über 1.000 Teilnehmer*innen haben sich bisher an den ersten vier von sechs Zukunftsforen beteiligt. Im Spiegelsaal der Landesregierung zogen LH Peter Kaiser und Kulturabteilungsleiterin Brigitte Winkler-Komar nun eine Zwischenbilanz – samt erster Maßnahmen.
Von der Idee zur Umsetzung
Der partizipative Prozess ist bewusst offen gestaltet: Kulturschaffende, Institutionen und interessierte Bürger*innen bringen ihre Sichtweisen ein. Erste Ergebnisse sind bereits sichtbar: Am 15. Juni findet erstmals der „Tag der Tracht“ statt, kuratiert von Designerin Andrea Plieschnegger. Kärnten wird Teil der Initiative „Hunger auf Kunst und Kultur“. Und: Die Burg in Klagenfurt stellt ab sofort Räume für die Freie Szene zur Verfügung – Miete inklusive.
Dialog, Bildung, Sichtbarkeit
Weitere Maßnahmen betreffen Qualifikationsworkshops für digitale Sichtbarkeit, eine regelmäßige Rechtsberatung und eine „Mini-EU-Messe“ im September. Die Kulturstrategie wird begleitet von Werkstätten, laufenden Berichten und dem Einbinden aller politischen Kräfte. „Es geht um eine nachhaltige, tragfähige Grundlage für die Kulturarbeit in Kärnten“, so Kaiser. Zwei Zukunftsforen stehen noch aus – der Dialog geht weiter.