Klagenfurt
EU in Kärnten Teil 2 – Zukunftsregionen gestalten
Im Rahmen der FK ECON-Konferenz diskutierten Expert*innen über nachhaltige, wettbewerbsfähige Regionen. Kärnten präsentierte sich als europäischer Vorzeigestandort.
© LPD Kärnten/Just
Kärnten zeigt Haltung und Vision
Landeshauptmann Peter Kaiser hob die großen Herausforderungen unserer Zeit hervor – Krieg, Klimawandel, Wettbewerbsfähigkeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt – und betonte: „Für all diese Bereiche brauchen wir eine stärkere, abgestimmtere EU.“ Mit Blick auf wirtschaftliche Zukunftsstrategien sagte Kaiser: „Wir müssen den Weg von Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen unterstützen: Wettbewerbsfähigkeit stärken und Bürokratie senken, ohne Rechte und Berechtigungen damit einzuschränken.“
Kooperation für mehr Zukunft
LHStv.in Gaby Schaunig unterstrich Kärntens Rolle als Industrie- und Forschungsland, das kontinuierlich in Innovation investiert. „Für die Resilienz Europas gilt es, Themenführerschaften aufzubauen“, erklärte sie. In der Podiumsdiskussion betonte Schaunig die Bedeutung der Kooperation zwischen Regionen. Es gehe vor allem auch darum, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Innovation stattfinden könne. Kärnten sei auch vor der Frage gestanden, wie der Erfolg von gesetzten Maßnahmen um den Wohlstand in der Region gemessen werden könne. „Wir haben gesagt, dass die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen genau diese Maßstäbe abbilden und haben unser Regierungsprogramm daran ausgerichtet“, erklärte sie. „Wir wollen als politische Entscheidungstragende dazu beitragen, dass unsere Region, wie auch Europa, zu einem besseren Ort wird“, so Schaunig.
