Villach
Villacher Klubs wehren sich gegen Liga-Einteilung
Die Einteilung in die 1. Klasse West sorgt bei Admira Villach und dem Magdalener SC für Kritik. Hohe Kosten und lange Anfahrten gefährden laut den Klubs ihre Existenz. Auch die Stadt Villach fordert eine neue Lösung.
Villacher Klubs wehren sich gegen Liga-Einteilung
Zwei Fußballvereine aus Villach sehen sich durch die neue Gruppeneinteilung in der 1. Klasse West stark benachteiligt. Weite Anfahrtswege und finanzielle Belastungen stellen für Admira Villach und den Magdalener SC ein existenzbedrohendes Problem dar.
Lange Strecken, hohe Kosten
Statt wie Nachbarvereine in der 1. Klasse Mitte sollen Admira und Magdalen in die West-Gruppe eingeteilt werden – mit Spielen etwa in Kötschach oder Ainet. Hin- und Rückfahrten von bis zu 240 Kilometern würden anfallen. Die Folge: deutlich höhere Ausgaben und weniger Einnahmen durch geringere Zuschauerzahlen.
Vereine schlagen Alarm
„Die Fahrtspesen steigen massiv, die Kantineneinnahmen sinken, Sponsoren springen ab“, warnt Admira-Obmann Wolfgang Bärntatz. Auch Magdalen-Obmann Michael Preyhaupt spricht von „großen Problemen“ – viele Spieler seien nicht bereit, so weite Fahrten auf sich zu nehmen.
Stadt unterstützt Protest
Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) fordert gemeinsam mit Sportreferent Harald Sobe Gespräche mit dem Kärntner Fußballverband. „Der Breitensport braucht regionale Verankerung. Diese Entscheidung ist unverständlich“, so Albel. Die beiden Vereine haben bereits Protest beim Verband eingereicht.
