Neue Agri-PV-Anlage deckt Drittel des Villacher Strombedarfs
Am Montag, dem 30. Juni 2025, ist in Zauchen der neue Sonnenpark Villach offiziell eröffnet worden. Die Anlage besteht aus rund 7.000 Photovoltaik-Modulen und deckt bilanziell ein Drittel des aktuellen Stromverbrauchs der Stadt Villach. Pro Jahr werden damit rund 734 Tonnen CO₂ eingespart – das entspricht etwa 8.500 Flügen von Klagenfurt nach Brüssel.
Keine Bodenversiegelung, aber viel Wirkung
Die PV-Anlage kommt ohne Betonfundamente aus und versiegelt somit keinen Boden. Bei Bedarf kann sie rückgebaut werden. Bürgermeister Günther Albel hat betont, dass der Sonnenpark Teil der langfristigen Strategie sei, den Strombedarf der Stadt bilanziell vollständig aus erneuerbarer Energie zu decken.
Nachhaltigkeit und Artenschutz kombiniert
Neben der Stromproduktion legt das Projekt auch großen Wert auf Artenschutz: Krainer Steinschafe übernehmen die Pflege der Flächen, Trockenbiotope, Bienenstöcke und Obstbäume fördern die Biodiversität.
Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig hat erklärt, dass die städtischen Dachflächen für PV zunehmend ausgeschöpft seien – umso wichtiger sei dieses Freiflächenprojekt.
Baukosten unter Budget
Die Baukosten haben 2,4 Millionen Euro betragen und lagen damit deutlich unter dem ursprünglich vorgesehenen Budget von drei Millionen Euro.
Daten zur PV-Offensive online abrufbar
Informationen zu Anlagen, Produktionsdaten und CO₂-Einsparungen der Villacher PV-Offensive sind ab sofort auf der Startseite von www.villach.at abrufbar.



