Enterokokken im Wasser

Kei­ne Ent­war­nung für Satt­nitz

Die Keimbelastung in der Sattnitz ist laut aktuellen Proben nach wie vor hoch. Landwirtschaftliche Flächen konnten als Ursache ausgeschlossen werden. Nun werden Häuser entlang des Flusses überprüft.

Kei­ne Ent­war­nung für Satt­nitz

© Wikimedia/Johann Jaritz

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Erhöh­te Keim­wer­te

Die aktu­el­len Pro­ben bestä­ti­gen erneut eine hohe Kon­zen­tra­ti­on an Ente­ro­kok­ken im Was­ser der Satt­nitz. Die­se Bak­te­ri­en stam­men aus dem Darm und kön­nen bei Kon­takt über Haut oder Schleim­häu­te Infek­tio­nen wie Bla­sen­ent­zün­dun­gen oder Wund­in­fek­tio­nen aus­lö­sen. Daher rät die Stadt Kla­gen­furt wei­ter­hin vom Baden im Fluss ab – für Men­schen eben­so wie für Tie­re.

Land­wirt­schaft aus­ge­schlos­sen

Lan­ge Zeit galt die land­wirt­schaft­li­che Nut­zung im Ein­zugs­ge­biet als mög­li­che Ursa­che der Ver­un­rei­ni­gung. Die­se Annah­me habe sich laut Stadt­rat Franz Petritz jedoch nicht bestä­tigt: Die Gül­le­aus­brin­gung auf Äckern kön­ne aus­ge­schlos­sen wer­den. Bei der jüngs­ten Bepro­bung sei­en die Wer­te im betrof­fe­nen Bereich im Nor­mal­be­reich gele­gen.

Häu­ser im Fokus

Der­zeit kon­zen­trie­ren sich die Ermitt­lun­gen auf die Häu­ser ent­lang des Fluss­lau­fes. Es wer­de geprüft, ob dort mög­li­cher­wei­se Abwäs­ser ein­ge­lei­tet wer­den. Die Stadt führt wöchent­li­che Was­ser­pro­ben durch und arbei­tet eng mit dem Land Kärn­ten zusam­men. Obwohl die Satt­nitz kein offi­zi­el­ler Bade­platz ist, wer­de mit Nach­druck an der Klä­rung der Ursa­che gear­bei­tet, so Petritz.

04.07.2025 15:00
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Kei­ne Ent­war­nung für Satt­nitz

© Wikimedia/Johann Jaritz