Villach

Staats­se­kre­tär Leicht­fried zu Besuch

Staatssekretär Jörg Leichtfried war am Donnerstag zu einem sicherheitspolitischen Arbeitsbesuch in Villach. Im Mittelpunkt haben Themen wie Extremismusprävention, digitale Bedrohungen und ein neues Verständnis von Integration gestanden.

Staats­se­kre­tär Leicht­fried zu Besuch Staatssekretär Jörg Leichtfried bei sicherheitspolitischem Arbeitsbesuch in Villach

© SPÖ Villach

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Sicher­heit im Fokus

Staats­se­kre­tär Leicht­fried hat in Vil­lach zen­tra­le Fra­gen moder­ner Sicher­heits­po­li­tik the­ma­ti­siert. Gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel hat er über die Zunah­me extre­mis­ti­scher Ten­den­zen, die Bedro­hung durch digi­ta­le Netz­wer­ke und über not­wen­di­ge Refor­men im Bereich Inte­gra­ti­on gespro­chen. Auch der Besuch einer Poli­zei­dienst­stel­le hat zum Pro­gramm gehört.

„Sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Sicher­heit bedeu­tet: in demo­kra­ti­scher und tole­ran­ter Gesell­schaft, in sozia­ler und rechts­staat­li­cher Sicher­heit, ohne Angst und ohne Gewalt, geschützt gegen Bedro­hun­gen inner­halb und außer­halb unse­rer Gren­zen selbst­be­stimmt leben zu kön­nen.“

– Jörg Leicht­fried

Radi­ka­li­sie­rung hat zuge­nom­men

Wie Leicht­fried berich­tet hat, hat sich die digi­ta­le Radi­ka­li­sie­rung seit 2022 ver­dop­pelt. Extre­mis­ti­sche Grup­pen haben gezielt sozia­le Netz­wer­ke, Mes­sen­ger-Diens­te und Gam­ing-Platt­for­men genutzt, um Kin­der und Jugend­li­che zu mani­pu­lie­ren.

Auch die Inte­gra­ti­ons­po­li­tik müs­se neu gedacht wer­den, so der SPÖ-Gemein­de­rats­klub Vil­lach:
• Spra­che, Bil­dung und Arbeit müs­sen zur Grund­la­ge für dau­er­haf­ten Auf­ent­halt wer­den.
• Wer straf­fäl­lig wird, muss unser Land ver­las­sen – auf Grund­la­ge des Rechts­staats und unter
Ach­tung der Men­schen­wür­de.

Inte­gra­ti­on mit kla­ren Regeln

Die SPÖ-Gemein­de­rats­frak­ti­on in Vil­lach hat betont, dass Spra­che, Bil­dung und Arbeit zur Grund­la­ge für einen dau­er­haf­ten Auf­ent­halt wer­den müs­sen. Wer straf­fäl­lig gewor­den ist, soll das Land ver­las­sen – unter Beach­tung rechts­staat­li­cher Prin­zi­pi­en und der Men­schen­wür­de. Bür­ger­meis­ter Albel hat dar­auf hin­ge­wie­sen, dass in Vil­lach bereits erfolg­rei­che Inte­gra­ti­ons­ar­beit geleis­tet wor­den ist.

„Inte­gra­ti­on darf nicht beim guten Wil­len ste­hen blei­ben. Sie braucht kla­re Regeln, Sprach­kennt­nis­se und gegen­sei­ti­gen Respekt. In Vil­lach set­zen wir das längst um und zei­gen, wie Zusam­men­le­ben gelin­gen kann.

Wer hier leben will, muss Ver­ant­wor­tung über­neh­men, für sich, für die Gemein­schaft und für unse­re Wer­te. Dazu gehört auch, dass wir Gefähr­der im digi­ta­len Raum gezielt über­wa­chen kön­nen, um Extre­mis­mus und Gewalt recht­zei­tig zu stop­pen.“

– Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel

Gemein­sa­mes Ziel

Leicht­fried hat betont, dass sozia­le Sicher­heit, demo­kra­ti­sche Wer­te und ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben nur durch kla­re Regeln, gegen­sei­ti­gen Respekt und muti­ge Refor­men zu sichern sei­en. „Unser Ziel ist klar: Ein siche­res Mor­gen für alle“, hat er zum Abschluss erklärt.

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04.07.2025 16:00
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Staats­se­kre­tär Leicht­fried zu Besuch Staatssekretär Jörg Leichtfried bei sicherheitspolitischem Arbeitsbesuch in Villach

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