Kärnten
AMS-Gründungen: 3 Erfolgsgeschichten
Das Unternehmensgründungsprogramm des AMS Kärnten hat seit 1995 rund 10.000 Gründungen ermöglicht. Bei einem Pressegespräch wurden drei Erfolgsgeschichten vorgestellt – aus den Bereichen Gastronomie, Handwerk und Gesundheit.
© AMS Kärnten
Impuls für Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Vor 30 Jahren hat das AMS Kärnten das Unternehmensgründungsprogramm (UGP) ins Leben gerufen – mit dem Ziel, Arbeitsuchende beim Schritt in die Selbstständigkeit zu begleiten. Seither sind laut AMS rund 10.000 Unternehmen entstanden, 14.000 Arbeitsplätze wurden geschaffen. Mit über 40 Millionen Euro Förderung ist das UGP zu einem zentralen arbeitsmarktpolitischen Instrument geworden.
Starke Frauen, starke Ideen
Besonders stolz ist man auf den steigenden Anteil an Gründerinnen: 2024 lag dieser bereits bei 48 Prozent. Das zeigt sich auch in zwei der drei porträtierten Erfolgsgeschichten:
Daniela Galler hat nach 30 Jahren im Büro den Sprung in die Gastronomie gewagt. Mit „Simonetti’s – Crêpes & more“ hat sie gemeinsam mit ihrem Partner ein kleines Genusslokal in der Klagenfurter Innenstadt eröffnet – inklusive italienischen Spezialitäten und Prosecco vom Fass.
Christina Trampitsch, Mutter von drei Kindern, hat sich mit „Die Schuhsterin – Leder Klinik“ in Steuerberg selbstständig gemacht. Als Orthopädieschuhmacherin verbindet sie traditionelles Handwerk, Nachhaltigkeit und Familienleben – unterstützt von Maschinen, die bis zu 100 Jahre alt sind.
Handwerk mit Zukunft
Martin Hainzl aus Wolfsberg ist Hafnermeister mit über 20 Jahren Erfahrung. Mit seiner Gründung hat er sich auf den Bau und die Reparatur von Kachelöfen, Kaminen und Herden spezialisiert. Sein Unternehmen steht für maßgeschneiderte Heizlösungen – individuell, hochwertig und nachhaltig.
Beratung in drei Phasen
Das UGP unterstützt mit Beratung in allen Phasen – von der Klärung über die Vorbereitung bis zur Nachbetreuung. Workshops, Einzelgespräche und gezielte Impulse helfen Gründerinnen und Gründern dabei, tragfähige Konzepte zu entwickeln und langfristig am Markt zu bestehen. 80 Prozent der gegründeten Betriebe sind auch nach einem Jahr noch aktiv – ein Spitzenwert in Sachen Nachhaltigkeit.