Start(up) Friday
Wie gestaltet sich die Mobilität der Zukunft?
Vergangenen Freitag ging der 21. Start(up) Friday im „see:PORT“ in Pörtschach über die Bühne. Zum Thema „Mobilität der Zukunft“ trafen sich Top-Vortragende und diskutierten Mobilität und Trends in der Automobil-Branche und im Transport-Ökosystem. Es wurden innovative Mobilitätslösungen präsentiert.
Top-Vortragende wie die bekannten Investoren Niki Futter (rechts) und Bernd Hinteregger (Zweiter von rechts), Ferry Franz, Europasprecher im Bereich „Neue Mobilität und Wasserstoff“ beim weltgrößten Automobilkonzern Toyota (Mitte), Kerstin Draxler vom „ACstyria Mobilitätscluster“ (Dritte von links) und SURAAA-Projektleiter Walter Prutej (Zweiter von links)© see:PORT
„Auch im Bereich der Mobilität ist die fehlende Manpower die größte Herausforderung. Und dieses Problem wird künftig nicht kleiner werden, darum sind automatisierte Mobilitätskonzepte die Zukunft“, ist Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig überzeugt. Das „see:PORT“ in Pörtschach war zum Thema „Mobilität der Zukunft“ abermals das Zentrum innovativer Vordenker. Mobilitätslösungen und deren Ansätze wurden aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. „Unser Forschungsprojekt SURAAA – Smart Urban Region Austria Alps Adriatic – in Pörtschach ist ein Vorreiter-Projekt im Bereich autonomes Fahren, das europaweit Anerkennung erfährt. Hier müssen wir weiter aufbauen, um künftig mit neuen Lösungen zu überzeugen,“ sagt Schuschnig.
Es geht klar in Richtung Hybrid
Einer der Top-Speaker bei der Veranstaltung, Ferry Franz, Europasprecher für „Neue Mobilität und Wasserstoff“, skizzierte den Weg des Automobilkonzerns Toyota, wie sich dieser der genannten Herausforderung stellt: „Mobilitätslösungen müssen in Zukunft die Städte verändern und sich an den Alltagsbedürfnissen der Menschen orientieren. Denn die Art und Weise, wie wir Mobilität nutzen, wird sich gravierend ändern. Das erfordert ein Umdenken. Nicht nur bei den Fahrzeugen selbst, sondern auch daran, welche Formen von Mobilität verlangt werden.“ Auf die Frage, welche die Antriebsform der Zukunft sei, äußerte sich Franz sehr deutlich: „Es geht ganz klar in Richtung Hybrid: Wasserstoff und Elektro werden einhergehen und je nach Bedarf zum Einsatz kommen. Im urbanen Bereich mit einer hohen Verfügbarkeit an Ladeinfrastrukturen sehe ich eher den elektrischen Antrieb. Überland und auf Langstrecken wird Wasserstoff zum Einsatz kommen.“

Mobilitätskonzepte im Mittelpunkt
Bei abschließenden Präsentationen von Investoren wie Niki Futter (Präsident aaia), Bernd Hinteregger (bekannt aus dem TV-Format „2 Minuten, 2 Millionen“) und Kerstin Draxler vom „ACstyria Mobilitätscluster“ wurden wiederum Mobilitätskonzepte ins Zentrum gerückt. Dabei wurden ein On-Demand-Fahrradverleih, Data-Management-Systeme für Parkflächen und ein plattformübergreifendes Zutrittssystem für Mobilitätsanbieter präsentiert, die allesamt Mobilitätslösungen bieten. SURAAA-Projektleiter Walter Prutej stellte die „Zukunft zum Mitfahren“ beim Praxistest mit autonomem Fahren vor. Es wurde eine Testfahrt mit dem automatisierten (fahrerlosen) Shuttlebus durch Pörtschach gemacht, der seit 2018 den ersten täglich nach Fahrplan autonom fahrenden Linienbetrieb Österreichs darstellt.
Top-Vortragende wie die bekannten Investoren Niki Futter (rechts) und Bernd Hinteregger (Zweiter von rechts), Ferry Franz, Europasprecher im Bereich „Neue Mobilität und Wasserstoff“ beim weltgrößten Automobilkonzern Toyota (Mitte), Kerstin Draxler vom „ACstyria Mobilitätscluster“ (Dritte von links) und SURAAA-Projektleiter Walter Prutej (Zweiter von links)© see:PORT



