Villach
Jubiläum: 60 Jahre Villacher Alpenstraße
Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurde eine Kehrentafel an die Familie von Bauleiter Heinz Knittel überreicht, der von 1961 bis 1965 für den Bau der Straße verantwortlich war.
© Büro LHStv. Gruber
Am 17. Juli 1965 wurde mit der Eröffnung der Villacher Alpenstraße ein infrastruktureller Meilenstein für Kärnten gesetzt. 60 Jahre später ist die Bergstraße auf den Dobratsch nicht nur eine Verkehrsinfrastruktur und ein Impulsgeber für Wirtschaft und Tourismus, sondern auch ein Zugang zum Naturpark Dobratsch. Das Jubiläum wurde gestern (18. Juli 2025) mit einem Naturpark-Dobratsch-Frühschoppen am Endpunkt der Panoramastraße gefeiert. Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurde eine Kehrentafel an die Familie von Bauleiter Heinz Knittel überreicht, der von 1961 bis 1965 für den Bau der Straße verantwortlich war.
150.000 Besuchern pro Saison
„Der Bau dieser 16,5 Kilometer langen Bergstraße stellte in den 60er-Jahren eine gewaltige ingenieurtechnische Herausforderung dar. Von dem Ergebnis der damaligen Anstrengungen profitiert Kärnten als Standort noch heute“, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber in Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser. Dieses Projekt habe den Grundstein für eine wirtschaftliche und touristische Erfolgsgeschichte gelegt. Mit 150.000 Besuchern pro Saison zählt sie zu den Top-Ausflugszielen Kärntens. Darüber hinaus ist sie essenziell für die regionale Mobilität und als direkte Verbindung in den ersten Kärntner Naturpark unverzichtbar.
Bildungs- und Erlebniswert der Alpenstraße
Für Landesrätin Sara Schaar steht vor allem der Bildungs- und Erlebniswert der Alpenstraße im Vordergrund: „Der Naturpark Dobratsch zeigt eindrucksvoll, wie sensibel unsere alpine Natur- und Kulturlandschaft ist. Nur wenn Menschen die Natur- und Kulturlandschaft erleben können, werden sie sich auch künftig für deren Erhalt und Schutz einsetzen. Die Villacher Alpenstraße ermöglicht genau diesen Zugang.“ Der Dobratsch sei nicht nur Villachs Hausberg, sondern auch ein bedeutender Lebensraum und ein wichtiger Wasserspeicher für die Region. Ein besonderes Anliegen ist Schaar auch die Umweltbildung: „Gerade Kinder und Jugendliche sollen hier frühzeitig erfahren, wie wertvoll unsere Natur ist. Wenn wir junge Menschen für den Dobratsch begeistern, legen wir das Fundament für nachhaltigen Naturschutz von morgen.“


