Mietwagen-Abzocke

AK warnt vor GPS-Über­wa­chung

Eine Kärntnerin hat nach einer kurzen Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Mietwagen plötzlich 45 Euro zahlen müssen – ohne behördliche Strafe und ohne Zustimmung. Die AK spricht von Abzocke.

AK warnt vor GPS-Über­wa­chung

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Auto­ma­ti­sche Abbu­chung

Die Len­ke­rin war mit einem gemie­te­ten Kas­ten­wa­gen der Fir­ma 123-Trans­por­ter unter­wegs – laut GPS 24 km/h zu schnell. Kurz dar­auf wur­de ihr ohne Vor­war­nung oder Zustim­mung ein Betrag von 45 Euro vom Kon­to abge­bucht. Von der Über­wa­chung und mög­li­chen Zusatz­kos­ten hat­te sie zuvor nichts gewusst.

AK sieht kla­re Rechts­ver­stö­ße

„Ein der­ar­ti­ges Vor­ge­hen ist aus unse­rer Sicht klar unzu­läs­sig“, erklärt AK-Prä­si­dent Gün­ther Goach. Die Arbei­ter­kam­mer spricht von einer Abzo­cke und sieht vor allem bei Trans­pa­renz und Zustim­mung gro­ße Män­gel.

Beschwer­den häu­fen sich

Her­wig Höf­fe­rer vom Kon­su­men­ten­schutz der AK Kärn­ten berich­tet von ver­mehr­ten Anfra­gen zur Fir­ma 123-Trans­por­ter: „Es fehlt an Fair­ness und einer recht­li­chen Grund­la­ge. Wir prü­fen auch recht­li­che Schrit­te.“

Gesetz­li­che Klar­heit gefor­dert

Auch wenn Hin­wei­se in den AGB ste­hen, hält die AK auto­ma­ti­sche Abbu­chun­gen ohne behörd­li­che Stra­fe und ohne SEPA-Man­dat für recht­lich bedenk­lich. GPS-Über­wa­chung und pau­scha­le Ver­trags­klau­seln wür­den zuneh­mend zum Nach­teil von Konsument:innen genutzt.

Hil­fe für Betrof­fe­ne

Die AK for­dert gesetz­li­che Regeln zum Schutz vor auto­ma­ti­sier­ter Will­kür. Betrof­fe­ne kön­nen sich unter 050 477‑2002 oder konsument@akktn.at an den Kon­su­men­ten­schutz wen­den.

22.07.2025 15:00
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