Villach-Land
Mülltrennung mit trendiger Signalwirkung
Kärnten hat in der Abfallwirtschaft bereits viel erreicht - seit 1990 konnte eine Einsparung von 57 Prozent der Treibhausgas-Emissionen erreicht werden.
© Büro LR.in Schaar
Im öffentlichen Strandbad Ferndorf drehte sich alles um Klimaschutz, Müllvermeidung und Kreislaufwirtschaft. Fachleute diskutierten, wie Umweltbewusstsein über konkrete Maßnahmen hinaus langfristig in den Alltag integriert werden kann. „Die Abfallwirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil unserer Umwelt- und Klimaschutzpolitik”, erklärt Landesrätin Sara Schaar. Neue Akzente in Sachen Umweltbewusstsein wie jene im Strandbad Ferndorf seien wichtige Schritte.
Einsparung von 57 Prozent der Emissionen
Kärnten hat in der Abfallwirtschaft bereits viel erreicht — seit 1990 konnte eine Einsparung von 57 Prozent der Treibhausgas-Emissionen erreicht werden. Nun gehe es darum, diese Entwicklung weiterzuführen und den Menschen Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung zu geben. „Alle können dazu beitragen, unsere Region sauber zu halten. Diese Initiative ist ein wertvoller Weg, um uns nachhaltig als saubere, attraktive Region zu positionieren“, sagt Bürgermeister Josef Haller.
Vielfältiges Programm: “Ins Tun kommen!”
Organisatorin Katja Steinhauser hat ein vielfältiges Programm zu Müllvermeidung, Recycling und Umweltbildung auf die Beine gestellt hat. „Mit unserer TrennBAR im Strandbad — einem innovativen Vorzeigeprojekt zur Mülltrennung in öffentlichen Strandbädern rund um den Millstätter See — startet eine Initiative, die nicht nur praktische Lösungen bietet, sondern auch das Bewusstsein für nachhaltiges Verhalten stärkt“, betont Steinhauser.
Auch Günther Weigand, Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsverbands Spittal, zeigte sich überzeugt: „Umweltschutz beginnt bei jedem von uns.” Den Abschluss bildete ein Clean-Up mit Sundowner-Party. „Wenn es um die Umwelt geht, zählt ins Tun kommen“, meint Felix Krainer von Planet Matters.
