Strategische Ausrichtung
Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig betonte, dass das neue Programm nahtlos an die bisherige Förderperiode anschließt. Von 2026 bis 2028 sind 38 Bauvorhaben fixiert, das bedeutet im Schnitt rund 380 neue Wohneinheiten pro Jahr. Geplant sind verschiedene Modelle – von Reihenhäusern für Familien bis zu Generationenwohnen mit Betreuung. Auch neue Verkehrsprojekte wie die Koralmbahn wurden bei der Planung berücksichtigt.
Bedeutung für Kärnten
SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser hob die zentrale Rolle des gemeinnützigen Wohnbaus hervor. Zwei Drittel aller Wohnungen in Kärnten stammen aus diesem Bereich. Laut Seiser sind die Mieten dadurch österreichweit besonders günstig, was auch den privaten Markt entlaste. Für 2025 sind rund 700 neue Wohnungen zugesichert.
Zusammenarbeit entscheidend
LAbg. und Bürgermeister Herbert Gaggl verwies auf die enge Kooperation zwischen Land, Gemeinden und Wohnbauträgern. Diese ermögliche Projekte nach höchsten Standards und sichere Aufträge für die Bauwirtschaft. Gemeinden tragen mit Planung, Infrastruktur und regionaler Abstimmung wesentlich zur Umsetzung bei.
