Diözese Gurk
Keine Messen und Andachten bei Vierbergelauf und Dreibergelauf
Die Corona-Situation lässt Messen und Andachten nicht zu.
Der Covid-19-Krisenstab der Diözese Gurk tagte und musste eine schwierige Entscheidung treffen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird es beim Vierbergelauf und beim Jauntaler Dreibergelauf (Freitag, 16. April) keine Heiligen Messen und Andachten geben.
Kirchen sind offen
“Auch wenn in diesem Jahr bei den genannten Wallfahrten, die tief im traditionellen Brauchtum wurzeln und für die es keinen offiziellen Veranstalter gibt, keine Gottesdienste und Andachten gefeiert werden, bleiben die Kirchen entlang der Wege für die Pilgerinnen und Pilger für persönliche Einkehr und Gebet geöffnet”, berichtet Roland Stadler, der Covid-19-Beauftragte der Diözese.
Noch nicht entschieden ist, ob es eine seelsorgliche Begleitung für die Pilger geben wird (etwa Pilgersegen). Schließlich gelten nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Diese Frage soll kurz vor dem Dreinagelfreitag, 16. April, geklärt sein.
Welche Regeln gelten bei Vierbergelauf bzw. Dreibergelauf?
Es gelten jene Regeln, die momentan ohnehin gelten:
- 6 bis 20 Uhr: Es dürfen sich maximal vier Personen aus zwei verschiedenen Haushalten mit höchstens sechs minderjährigen Kindern treffen. Zwischen haushaltsfremden Personen gilt der Mindestabstand von zwei Metern.
- 20 bis 6 Uhr (während der Ausgangsbeschränkung): Der Lauf darf alleine oder mit Personen aus dem eigenen Haushalt absolviert werden. Ausnahmen sind der nicht im Haushalt lebende Lebenspartner und einzelne enge Familienmitglieder (z. B. Eltern, Geschwister).
- Organisierte Fahrten mit Bussen sind nicht erlaubt.
- Labestationen sind nicht zulässig.
Polizei und Gesundheitsämter kontrollieren die Einhaltung der Bestimmungen.
