„Dass eine junge Frau im Jahr 2025 ihr Amt verliert, weil sie Mutter wird, ist schlicht untragbar. Schwangerschaft ist kein Makel und darf niemals zum Karriereende führen – weder im Betrieb noch in der Funktionärskammer“, betont Oberrauner.
Benachteiligung für Frauen
Widnig hatte ein Vertretungsmodell vorgeschlagen, das eine Rückkehr nach der Babypause ermöglicht hätte. Dieses wurde jedoch abgelehnt. Für Oberrauner ist das Diskriminierung: Männer würden vertreten, Frauen jedoch ausgeschlossen.
Forderung nach Reform
Die SPÖ-Frauen verlangen klare gesetzliche Regelungen für Karenzen in politischen und wirtschaftlichen Funktionen. „Nur so stellen wir sicher, dass Frauen mit Kindern die gleichen Chancen haben, Verantwortung zu übernehmen und Karriere zu machen“, so Oberrauner.


