Villach

Ober­rau­ner: „Schwan­ger­schaft ist kein Kar­rie­re­en­de“

Deutliche Kritik kommt von SPÖ-Nationalrätin Petra Oberrauner nach dem Rückzug von Unternehmerin Hannah Widnig. Weil es in der Wirtschaftskammer keine Karenzregelung gibt, muss sie ihre Funktion als Bezirksobfrau ablegen.

Ober­rau­ner: „Schwan­ger­schaft ist kein Kar­rie­re­en­de“Das Urteil im Missbrauchsprozess sorgt für Diskussionen – Petra Oberrauner fordert Reformen im Sexualstrafrecht.

© SPÖ Kärnten

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„Dass eine jun­ge Frau im Jahr 2025 ihr Amt ver­liert, weil sie Mut­ter wird, ist schlicht untrag­bar. Schwan­ger­schaft ist kein Makel und darf nie­mals zum Kar­rie­re­en­de füh­ren – weder im Betrieb noch in der Funk­tio­närs­kam­mer“, betont Ober­rau­ner.

Benach­tei­li­gung für Frau­en

Wid­nig hat­te ein Ver­tre­tungs­mo­dell vor­ge­schla­gen, das eine Rück­kehr nach der Baby­pau­se ermög­licht hät­te. Die­ses wur­de jedoch abge­lehnt. Für Ober­rau­ner ist das Dis­kri­mi­nie­rung: Män­ner wür­den ver­tre­ten, Frau­en jedoch aus­ge­schlos­sen.

For­de­rung nach Reform

Die SPÖ-Frau­en ver­lan­gen kla­re gesetz­li­che Rege­lun­gen für Karen­zen in poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Funk­tio­nen. „Nur so stel­len wir sicher, dass Frau­en mit Kin­dern die glei­chen Chan­cen haben, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und Kar­rie­re zu machen“, so Ober­rau­ner.

28.08.2025 09:00
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Ober­rau­ner: „Schwan­ger­schaft ist kein Kar­rie­re­en­de“Das Urteil im Missbrauchsprozess sorgt für Diskussionen – Petra Oberrauner fordert Reformen im Sexualstrafrecht.

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