Eishockey
Den Kärntner Vereinen klebt das Pech auf dem Schläger
EC VSV und EC KAC plagt aktuell das gleiche Problem: die mangelnde Chancen-Auswertung. Heute sollen zu Hause gegen Znojmo (VSV) und auswärts in Innsbruck (KAC) endlich wieder Tore her.
© VSV/Krammer
Dem amtierenden Eishockey-Meister KAC klebt momentan das Pech auf dem Schläger. Die Klagenfurter Rotjacken mussten am vergangenen Freitag mit dem 0:2 gegen die Vienna Capitals trotz deutlicher Überlegenheit die dritte Niederlage in Folge einstecken. Das aktuelle Hauptproblem wurden im Spiel gegen die Wiener einmal mehr offensichtlich: die mangelnde Chancen-Auswertung. In den vergangenen drei Spielen erzielte die KAC-Offensive lediglich einen Treffer.
KAC will sich rehabilitieren
Am heutigen sechsten Spieltag der „bet-at-home ICE Hockey League“ können sich die Klagenfurter in Tirol gegen den HC Innsbruck (17.30 Uhr) rehabilitieren. „Nach der klaren Niederlage in Znojmo haben wir in Dornbirn eine Leistungssteigerung hingelegt, doch auch da konnten wir nur einen Treffer erzielen. Spielerisch, also vom System her, aber auch hinsichtlich der Leidenschaft und der Intensität konnten wir uns gegen Wien noch einmal verbessern, gescheitert sind wir da nur an der Effizienz“, bedauert auch Verteidiger Martin Schumnig. Hinzu kamen Unvermögen (leeres Tor nicht getroffen) und Pech (Lattenschüsse). „Die heutige Partie in Innsbruck müssen wir wieder genauso durchziehen, denn irgendwann wird die Scheibe für uns springen und reingehen“, ist Schumnig überzeugt.
VSV will den zweiten Saisonsieg
In Villach ergreift VSV-Sportvorstand Gerald Rauchenwald nach dem enttäuschenden Saisonstart das Wort: „Es besteht noch kein Grund zur Panik, aber jetzt erwarte ich mir Punkte.“ Nach vier Spielen steht erst ein Sieg zu Buche. Nach der Corona-bedingten Verschiebung des Freitag-Auswärtsspiels gegen die Bratislava Capitals sind die Villacher „Adler“ heute im Heimspiel gegen HC Orli Znojmo (17.30 Uhr) auf den zweiten Saisonsieg aus.
Selbstkritische „Adler“
Headcoach Rob Daum beurteilt den bisherigen Saisonverlauf selbstkritisch: „Wir wissen, dass unsere Torausbeute bisher nicht so ist, wie wir uns das wünschen. Zwar bringen wir laut Liga-Statistik genügend Schüsse auf das gegnerische Tor, haben aber nur eine Ausbeute von mageren 5,3 Prozent. Das ist natürlich viel zu wenig.“ Gegen ein technisch starkes und schnelles Team von Znaim müssen sich die Villacher auf jeden Fall steigern.
Das sieht auch Assistant-Kapitän Stefan Bacher so: „Es ist frustrierend! Wir nehmen uns viel vor, aber es klappt im Moment ganz einfach nicht. Vor allem im fünf gegen fünf machen wir immer wieder Fehler, die beinhart bestraft werden.“ Optimistischer Nachsatz: „Wir haben unsere Niederlagen analysiert, diese Woche hart und zielgerichtet trainiert und wollen gegen Znaim zurück auf die Siegerstraße.“
