Burg Hochosterwitz

Burg Hoch­os­ter­witz wird Treff­punkt der Schmie­de

Am Samstag, dem 20. September, wird die Burg Hochosterwitz zur Bühne für das österreichweite Schmiedetreffen. Das traditionsreiche Handwerk hat in Kärnten eine lange Geschichte – und wird heute auch von Frauen geprägt. Petra Fladnitzer-Tatschl ist Kärntens einzige Schmiedemeisterin.

Burg Hoch­os­ter­witz wird Treff­punkt der Schmie­de Petra Fladnitzer-Tatschl führt in fünfter Generation die Schmiede in Weitensfeld und ist Kärntens einzige Schmiedemeisterin

© Elias Jerusalem

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Sie führt in Wei­ten­sfeld den Fami­li­en­be­trieb in fünf­ter Gene­ra­ti­on. 1856 als Wagen- und Werk­zeug­schmie­de gegrün­det, ist er heu­te ein moder­ner Metall­bau­be­trieb. Flad­nit­zer-Tat­schl, die nach einem Betriebs­wirt­schafts­stu­di­um zurück­kehr­te, lei­tet ein Team von fünf Mitarbeiter*innen. Ob Tore, Git­ter oder Hand­läu­fe – jedes Werk­stück trägt ihre per­sön­li­che Hand­schrift.

Frau­en­power am Amboss

„Vom Ent­wurf bis zur letz­ten Schrau­be beglei­te ich den gesam­ten Pro­zess und blei­be nah an den Wün­schen der Kund*innen“, sagt die 52-Jäh­ri­ge. Die Skep­sis, die ihr anfangs ent­ge­gen­schlug, sei längst ver­flo­gen. Ihre Auf­trä­ge rei­chen mitt­ler­wei­le bis Wien und Ober­ita­li­en, auch Archi­tek­tur­bü­ros zäh­len zu ihren Kund*innen.

Kul­tur­ge­schich­te leben­dig hal­ten

„Das Schmie­de­hand­werk ist weit mehr als ein Beruf, es ist ein Stück leben­di­ge Kul­tur­ge­schich­te“, betont Karl Pau­lit­sch, Lan­des­in­nungs­meis­ter der Metalltechniker*innen. Für ihn ist Flad­nit­zer-Tat­schl ein Vor­bild, das zeigt, wie Tra­di­ti­on modern gelebt wer­den kann.

12.09.2025 13:00
Anzeige
Burg Hoch­os­ter­witz wird Treff­punkt der Schmie­de Petra Fladnitzer-Tatschl führt in fünfter Generation die Schmiede in Weitensfeld und ist Kärntens einzige Schmiedemeisterin

© Elias Jerusalem