21. September

„Gut leben mit Demenz“ in Kärn­ten

Zentrale Anlaufstelle ist die Pflegenahversorgung in 114 Gemeinden mit rund 600 für die Begleitung von Menschen mit demenzieller Entwicklung geschulten Ehrenamtlichen.

„Gut leben mit Demenz“ in Kärn­ten Gesundheitslandesrätin Beate Prettner weiß: "Frühe Diagnose und Begleitung sind entscheidend, um Betroffene in der Mitte der Gesellschaft zu halten."

© LPD Kärnten/Varh

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Der heu­ti­ge Welt-Alz­hei­mer­tag (21. Sep­tem­ber 2025) macht seit dem Jahr 1994 auf die Situa­ti­on von Alz­hei­mer-Kran­ken und ihrer Ange­hö­ri­gen auf­merk­sam. „Rund 10.000 Men­schen in Kärn­ten leben mit einer demen­zi­el­len Beein­träch­ti­gung und die­se Zahl wird in den nächs­ten Jah­ren stark stei­gen“, weiß Lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner. Seit zehn Jah­ren setzt das Land unter dem Mot­to „Gut leben mit Demenz“ die öster­rei­chi­sche Demenz­stra­te­gie erfolg­reich um. Ziel ist es, Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge best­mög­lich zu unter­stüt­zen. Demenz ist eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen der älter wer­den­den Gesell­schaft.

114 Gemein­den, 600 Ehren­amt­li­che

Zen­tra­le Anlauf­stel­le ist die Pfle­ge­n­ah­ver­sor­gung in 114 Gemein­den mit rund 600 für die Beglei­tung von Men­schen mit demen­zi­el­ler Ent­wick­lung geschul­ten Ehren­amt­li­chen. Ange­bo­te wie Demenz­ca­fés, Ange­hö­ri­gen-Stamm­ti­sche oder „Demenz-akti­ve Gemein­den“ stär­ken das Netz vor Ort. Kärn­ten zählt die meis­ten Demenz-akti­ven Gemein­den in Öster­reich und nun absol­viert auch im Land Kärn­ten die Unter­ab­tei­lung Pfle­ge­we­sen die Zer­ti­fi­zie­rung zur demenz­kom­pe­ten­ten Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit. Mit über 220 Vor­trä­gen und Schu­lun­gen in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren, auch über die „Gesun­den Gemein­den“, wird Unsi­cher­heit abge­baut.

In der Mit­te der Gesell­schaft

Neben ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Ange­bo­ten gibt es Spe­zi­al­am­bu­lan­zen in Kla­gen­furt und Vil­lach sowie mobi­le Demenz-Dia­gnos­tik und ‑Coa­ching. „Frü­he Dia­gno­se und Beglei­tung sind ent­schei­dend, um Betrof­fe­ne in der Mit­te der Gesell­schaft zu hal­ten“, unter­streicht Prett­ner. Kurz­zeit­pfle­ge, Pfle­ge­för­de­run­gen, Selbst­hil­fe­grup­pen und Schu­lun­gen unter­stüt­zen Ange­hö­ri­ge. „Es ist unse­re Pflicht, auch ihnen Ent­las­tung und Stär­kung zu geben.“ Auch die kul­tu­rel­le Teil­ha­be ist in Kärn­ten mög­lich – durch Son­der­füh­run­gen in diver­sen Kärnt­ner Kul­tur­ein­rich­tun­gen, durch­ge­führt durch eigens geschul­te Kul­tur­be­glei­ter.

21.09.2025 09:00 - Update am: 30.10.2025 08:31
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„Gut leben mit Demenz“ in Kärn­ten Gesundheitslandesrätin Beate Prettner weiß: "Frühe Diagnose und Begleitung sind entscheidend, um Betroffene in der Mitte der Gesellschaft zu halten."

© LPD Kärnten/Varh