Auslöser war der Anschlag in einer Grazer Schule und die zunehmenden Probleme mit Extremismus. Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig betonte, dass die Kommunen immer mehr Aufgaben übernehmen müssen, aber vom Bund zu wenig Unterstützung erhalten. Besonders wichtig seien Sozialarbeit in den Schulen, psychosoziale Hilfe für Familien und eine wirksame Gewaltprävention.
Finanzielle Lücken
Die Beiträge des Bundes für Nachmittagsbetreuung reichen nach Ansicht der Städte nicht aus. Auch für Assistenzkräfte für Kinder mit besonderen Bedürfnissen fehlt die Unterstützung. Zudem müsse mehr gegen Unsicherheiten im Cyberspace getan werden. Gewaltprävention müsse modernisiert und vorausschauend gestaltet werden.
Forderung nach Reformen
Der Ausschuss sprach sich außerdem dafür aus, die Elementarpädagogik im Bildungsministerium zu verankern. Gemeinsame Forderungen des Städtebundes nach mehr Geld hätten mehr politisches Gewicht, so Katholnig.
