Während bundesweit ein neuer Höchstwert erreicht wurde, verzeichnete Kärnten einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Dennoch liegt die Zahl knapp über dem Zehnjahresschnitt. 29 tödliche Unfälle wurden registriert, das sind fünf weniger als im Vergleichszeitraum zuvor. Hauptursachen bleiben Herz-Kreislaufversagen und Abstürze.
Bergung kostet Geld
Bei Suchaktionen und Rettungen kommt oft der Polizeihubschrauber zum Einsatz. Diese Einsätze sind teuer und werden bei grober Fahrlässigkeit in Rechnung gestellt. Da die Sozialversicherung solche Kosten nicht übernimmt, empfiehlt die Polizei den Abschluss einer Bergekostenversicherung.
Appell vor der Herbstsaison
Mit Blick auf die kommenden Wochen rät die Alpinpolizei zu sorgfältiger Planung. Dazu zählen eine realistische Einschätzung des eigenen Könnens, die richtige Ausrüstung und die Information von Angehörigen über die geplante Route. Im Notfall gilt: In Österreich erreicht man die Bergrettung unter 140, europaweit über 112.
