Caritas-Laden

„Car­la“ zog in Klein St. Paul ein

Die Caritas Kärnten eröffnete in Klein St. Paul den ersten Caritas-Laden, kurz „Carla“, in einer ländlichen Region. Hier ist vor allem „Second Hand“-Mode zu moderaten Preisen erhältlich.

Carla Klein St. Paul Bei der Eröffnung: Landesrat Martin Gruber, Christina Staubmann (Bereichsleiterin Beschäftigung und Betriebe, Caritas), Bürgermeisterin Gabriele Dörflinger, Wolfgang Haberl (AMS), Gloria Sagmeister (GPS GmbH), Kathrin Smole (Caritas) und Caritas-Direktor Ernst Sandriesser (von links)

© Caritas Kärnten

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Umwelt­be­wusst und sozi­al ein­kau­fen – das ist seit ges­tern in der Markt­ge­mein­de Klein St. Paul mög­lich. Direkt neben dem Spar-Markt, der Volks- und der Mit­tel­schu­le eröff­ne­te ein Cari­tas-Laden, kurz „Car­la“. „Er ist ein Gegen­pol zur Weg­werf­ge­sell­schaft. Es gibt so vie­le Din­ge, die brauch­bar und schön sind. Sie bekom­men in unse­ren ‚Car­las‘ eine zwei­te Chan­ce“, erklärt Ernst Sand­ries­ser, Direk­tor der Cari­tas Kärn­ten. Der Stand­ort im Gört­s­chitz­tal ist neben jenen in Kla­gen­furt und in Vil­lach der drit­te in Kärn­ten.

Kos­ten­lo­se Klei­dung für Armuts­be­trof­fe­ne

Im 77 Qua­drat­me­ter gro­ßen Cari­tas-Laden in Klein St. Paul ist „Second Hand“-Mode zu mode­ra­ten Prei­sen erhält­lich. Armuts­be­trof­fe­ne Men­schen kön­nen mit Gut­schei­nen, die sie nach Antrag­stel­lung bei der Cari­tas-Sozi­al­be­ra­tung direkt im Shop bekom­men, kos­ten­los ein­kau­fen. Zusätz­lich sind auch Haus­halts­wa­ren und Bücher im Sor­ti­ment.

Neue Chan­ce auf dem Arbeits­markt

„Der neue ‚Car­la‘ ist nicht nur für den Ort Klein St. Paul, son­dern für das gan­ze Gört­s­chitz­tal eine Berei­che­rung. Das liegt zum einen an der geleb­ten Nach­hal­tig­keit, also an der Ver­wer­tung gebrauch­ter Waren und damit an der Scho­nung von Res­sour­cen. Zum ande­ren schafft das Pro­jekt Arbeits­plät­ze für älte­re Frau­en, die sonst kaum Chan­cen auf dem Arbeits­markt haben“, freut sich Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und Bür­ger­meis­te­rin Gabrie­le Dörf­lin­ger (SPÖ).

Gemein­nüt­zi­ges Beschäf­ti­gungs­pro­jekt

Dabei han­delt es sich um das gemein­nüt­zi­ge Beschäf­ti­gungs­pro­jekt SUE, was für „Sus­tainable Employ­ment“ (nach­hal­ti­ge Beschäf­ti­gung) steht. Es bie­tet fünf älte­ren oder lang­zeit­ar­beits­lo­sen Frau­en aus dem Gört­s­chitz­tal nicht nur einen befris­te­ten Arbeits­platz, son­dern auch Qua­li­fi­zie­rung und Unter­stüt­zung beim Wie­der­ein­stieg in einen neu­en Job. Das Pro­jekt, geför­dert vom AMS (Arbeits­markt­ser­vice) Kärn­ten, erfolgt in Koope­ra­ti­on mit der Gemein­nüt­zi­gen Per­so­nal­ser­vice GmbH (GPS).

Anzei­ge
Carla Klein St. Paul
Im neu­en Laden bekommt die Lieb­lings­be­klei­dung eine zwei­te Chan­ce. Sach­spen­den sind will­kom­men!
© Cari­tas Kärn­ten

Klein­pro­jek­te-För­de­rung

Die Errich­tung des Cari­tas-Ladens selbst unter­stütz­te das Land Kärn­ten mit einer Klein­pro­jek­te-För­de­rung in Höhe von 6.600 Euro aus dem Regio­nal­ent­wick­lungs­re­fe­rat von Lan­des­rat Mar­tin Gru­ber (ÖVP). „Der Laden stärkt durch die Leer­stands-Reduk­ti­on nicht nur den Orts­kern, son­dern schafft durch den Wie­der­ver­kauf von ‚Second Hand‘-Ware ein Ange­bot im länd­li­chen Raum, das einen wert­vol­len Bei­trag zur Nach­hal­tig­keit und Res­sour­cen­scho­nung leis­tet“, sagt Gru­ber.

Der Cari­tas-Laden in Klein St. Paul, der mit einem Café-Bereich auch zum Ver­wei­len ein­lädt, soll sich zu einem Ort des Mit­ein­an­ders für Jung und Alt ent­wi­ckeln.

06.10.2021 12:09 - Update am: 06.10.2021 12:23
Anzeige
Carla Klein St. Paul Bei der Eröffnung: Landesrat Martin Gruber, Christina Staubmann (Bereichsleiterin Beschäftigung und Betriebe, Caritas), Bürgermeisterin Gabriele Dörflinger, Wolfgang Haberl (AMS), Gloria Sagmeister (GPS GmbH), Kathrin Smole (Caritas) und Caritas-Direktor Ernst Sandriesser (von links)

© Caritas Kärnten