St. Veit/Glan

380-kV-Lei­tung: Kul­mer for­dert Alter­na­tiv­rou­ten

Bürgermeister Martin Kulmer kritisiert die Pläne zur 380-kV-Leitung scharf. Die Trasse soll nahe an Ortschaften vorbeiführen – die Stadt sei nicht eingebunden worden.

380-kV-Lei­tung: Kul­mer for­dert Alter­na­tiv­rou­tenBürgermeister Martin Kulmer fordert Alternativrouten für die geplante 380-kV-Leitung, um Ortschaften zu entlasten.

© Fritz-Press

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Kul­mer bemän­gelt, dass St. Veit bis­her vor voll­ende­te Tat­sa­chen gestellt wor­den sei. Zwar sei die Not­wen­dig­keit der Strom­ver­sor­gung nach­voll­zieh­bar, doch die Belas­tung trü­gen vor allem die Bewohner*innen der betrof­fe­nen Ort­schaf­ten. „Gera­de die­se Orte wür­den in erheb­li­chem Maße die Beein­träch­ti­gun­gen durch Land­schafts­ein­grif­fe tra­gen“, so der Bür­ger­meis­ter.

For­de­rung nach Prü­fung

Die geplan­te Tras­se ver­läuft in Sicht­wei­te von Karls­berg, Pro­jern, Hör­zen­dorf, Blin­ten­dorf und Pflugern. Kul­mer ver­langt daher von der Aus­tri­an Power Grid (APG) und der Kärn­ten Netz (KNG), Alter­na­tiv­rou­ten weit abseits von bewohn­ten Gebie­ten zu prü­fen. „Trans­pa­ren­te und fai­re Ein­bin­dung ist das Min­des­te, was wir erwar­ten dür­fen“, for­dert Kul­mer.

Belas­tung für Mensch und Natur

Auch wenn ein Umwelt­ver­träg­lich­keits­ver­fah­ren vor­ge­se­hen ist, sei schon jetzt abseh­bar, dass es zu mas­si­ven Ein­grif­fen in Natur und Land­schaft kom­men könn­te. Kul­mer will des­halb die für Mensch, Natur und Umwelt best­mög­li­che Lösung ein­for­dern.

01.10.2025 16:00
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380-kV-Lei­tung: Kul­mer for­dert Alter­na­tiv­rou­tenBürgermeister Martin Kulmer fordert Alternativrouten für die geplante 380-kV-Leitung, um Ortschaften zu entlasten.

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