Kulmer bemängelt, dass St. Veit bisher vor vollendete Tatsachen gestellt worden sei. Zwar sei die Notwendigkeit der Stromversorgung nachvollziehbar, doch die Belastung trügen vor allem die Bewohner*innen der betroffenen Ortschaften. „Gerade diese Orte würden in erheblichem Maße die Beeinträchtigungen durch Landschaftseingriffe tragen“, so der Bürgermeister.
Forderung nach Prüfung
Die geplante Trasse verläuft in Sichtweite von Karlsberg, Projern, Hörzendorf, Blintendorf und Pflugern. Kulmer verlangt daher von der Austrian Power Grid (APG) und der Kärnten Netz (KNG), Alternativrouten weit abseits von bewohnten Gebieten zu prüfen. „Transparente und faire Einbindung ist das Mindeste, was wir erwarten dürfen“, fordert Kulmer.
Belastung für Mensch und Natur
Auch wenn ein Umweltverträglichkeitsverfahren vorgesehen ist, sei schon jetzt absehbar, dass es zu massiven Eingriffen in Natur und Landschaft kommen könnte. Kulmer will deshalb die für Mensch, Natur und Umwelt bestmögliche Lösung einfordern.
