Klagenfurt
BSVK zeigt Wege zu mehr Inklusion
Beim Tag der offenen Tür hat der Blinden- und Sehbehindertenverband Kärnten (BSVK) im Rahmen der „Woche des Sehens“ gezeigt, wie Inklusion im Berufsleben gelingen kann. Dabei standen Erfahrungsaustausch, technische Hilfsmittel und persönliche Geschichten im Mittelpunkt.
© BSVK
Tag der offenen Tür in Klagenfurt
Am Mittwoch, dem 8. Oktober, hat der Blinden- und Sehbehindertenverband Kärnten im August-Wurzer-Haus in Klagenfurt seine Türen geöffnet. Ziel war es, Bewusstsein zu schaffen und zu zeigen, wie Inklusion am Arbeitsplatz funktionieren kann.
Besucherinnen und Besucher konnten sich über Sehberatung, Hilfsmittel und Angebote rund um die Augengesundheit informieren.
Arbeit und Selbstständigkeit
Arbeit bedeutet Unabhängigkeit und Selbstvertrauen – das hat der Verband beim Aktionstag betont. In Kärnten sind derzeit nur wenige blinde oder sehbehinderte Menschen berufstätig. Der BSVK setzt sich dafür ein, dass mehr Betroffene Zugang zu Ausbildung und Arbeit bekommen.
Technik im Alltag
Bei verschiedenen Stationen konnten Interessierte moderne Hilfsmittel ausprobieren, die den Alltag und den Arbeitsplatz erleichtern – von digitalen Geräten bis zu speziellen Programmen. Auch die Möglichkeiten der Sehberatung wurden direkt vor Ort gezeigt.
Austausch und Bewusstsein
Neben den Vorträgen und Vorführungen gab es Gelegenheit zum Austausch. Mit Projekten, Veranstaltungen und Beratung will der Verband auch künftig zeigen, dass Inklusion machbar ist – wenn Barrieren im Kopf und im Alltag abgebaut werden.