TAS–Jonke-Skandal

SPÖ for­dert Auf­klä­rung

SPÖ-Klubobmann Ronald Rabitsch hat nach neuen Enthüllungen im Zusammenhang mit der TAS GmbH und Vizebürgermeister Jonke eine umfassende Untersuchung der Vergabepraktiken in Klagenfurt gefordert.

SPÖ for­dert Auf­klä­rung

© Wikimedia / Holger Uwe Schmitt

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SPÖ for­dert Auf­klä­rung im TAS–Jonke-Fall

Nach den Recher­chen von „Media­par­tizan“ und der Stel­lung­nah­me der Markt­ver­wal­tung ver­langt SPÖ-Kla­gen­furt-Klub­ob­mann Vzbgm. Ronald Rabit­sch (SPÖ) eine unab­hän­gi­ge Prü­fung der Ver­ga­be­prak­ti­ken rund um die Ver­ga­be der WC-Con­tai­ner am Kla­gen­fur­ter Christ­kindl­markt.

Hin­wei­se auf poli­ti­sches Netz­werk

Die Hin­wei­se auf ein eng ver­floch­te­nes Netz­werk aus poli­ti­schen Ver­trau­ten, Markt­ko­or­di­na­ti­on und der TAS GmbH las­sen den Ver­dacht auf­kom­men, dass öffent­li­che Mit­tel in einem par­tei­na­hen Umfeld zir­ku­lie­ren – und das bei dras­tisch gestie­ge­nen Kos­ten (Ver­dop­pe­lung der Kos­ten von 18.000 auf 36.000 Euro!).

„Die Infor­ma­tio­nen, die der­zeit im Raum ste­hen, zeich­nen das Bild eines engen, per­so­nell ver­floch­te­nen Netz­wer­kes rund um Vize­bür­ger­meis­ter Jon­ke und sei­ne poli­ti­sche Umge­bung. Gera­de des­halb ist jetzt abso­lu­te Trans­pa­renz gefragt – nicht Schutz­be­haup­tun­gen“, so Rabit­sch.

Ver­dacht auf par­tei­na­he Ver­ga­ben

Wenn per­sön­li­che und geschäft­li­che Bezie­hun­gen über Jah­re hin­weg öffent­li­che Auf­trä­ge sichern, ohne trans­pa­ren­te Kon­trol­le, ist das nicht nur ein ver­wal­tungs­tech­ni­sches Pro­blem, son­dern ein demo­kra­tie­po­li­ti­sches. Die SPÖ Kla­gen­furt for­dert daher vol­le Akten­ein­sicht, die Prü­fung mög­li­cher Ver­ga­be­ver­stö­ße durch eine inter­ne Revi­si­on, die Offen­le­gung aller per­so­nen­be­zo­ge­nen und wirt­schaft­li­chen Ver­bin­dun­gen im Umfeld der beauf­trag­ten Fir­men sowie eine Neu­ord­nung der städ­ti­schen Ver­ga­be­pra­xis.

„Ver­wal­tung darf kein par­tei­po­li­ti­sches Netz­werk sein“, so Rabit­sch. Die Stadt muss sicher­stel­len, dass öffent­li­che Gel­der nicht zum Spiel­ball per­sön­li­cher Loya­li­tä­ten wer­den.

Der SPÖ-Gemein­de­rats­klub for­dert eine offi­zi­el­le Bericht­erstat­tung im kom­men­den Stadt­se­nat sowie die Ver­öf­fent­li­chung aller rele­van­ten Akten.

10.10.2025 08:00 - Update am: 10.10.2025 09:58
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SPÖ for­dert Auf­klä­rung

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