Der stark frequentierte Pfarrplatz soll trotz angespannter Budgetsituation erneuert werden. „Der Straßenbelag ist in so schlechtem Zustand, dass rascher Handlungsbedarf besteht“, heißt es seitens der Stadtregierung. Der Stadtsenat beschloss einstimmig, die Planung zu überarbeiten und die Baukosten von ursprünglich 7,9 Millionen Euro zu reduzieren – ohne dabei Qualität, Verkehrsfreimachung und Grünraumgestaltung zu gefährden. Den Antrag brachte Stadträtin Sandra Wassermann ein.
Koralmbahn und Verkehrsanalyse
Mit der bevorstehenden Eröffnung der Koralmbahn wird eine umfassende Verkehrsstromanalyse gestartet. Diese soll mithilfe von Mobilfunkdaten untersuchen, wie sich die neue Verbindung auf das städtische Verkehrsverhalten auswirkt. Vizebürgermeister Ronald Rabitsch betonte, dass daraus auch neue Linienführungen entstehen könnten – etwa eine direkte Busverbindung zwischen Hauptbahnhof, Strandbad und Minimundus.
Neue Stellplatzrichtlinie 2025
Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die neue Stellplatzrichtlinie, die die Zahl der verpflichtenden PKW-Stellplätze für Wohnbauten reduziert. Das soll Baukosten senken und sich positiv auf Mietpreise auswirken. Gleichzeitig wird der Ausbau von Fahrradabstellplätzen stärker gefördert.
KinderStadt und Ursulamarkt
Für die flexible Kinderbetreuung des Hilfswerks – die sogenannte „KinderStadt“ – bewilligte der Stadtsenat eine Subvention von 197.000 Euro. Außerdem wurden die Mittel für den Ursulamarkt 2025 freigegeben, der von 25. bis 27. Oktober stattfinden wird. Dank Einsparungen konnten die Kosten im Vergleich zum Vorjahr um 8.500 Euro reduziert werden.

