Bleiburg
Große Trauer um Bürgermeister Stefan Visotschnig
In Bleiburg herrscht tiefe Trauer: Bürgermeister Stefan Visotschnig ist in der Nacht auf Freitag im Alter von 74 Jahren verstorben. Der langjährige SPÖ-Politiker ist erst vor Kurzem nach schwerer Krankheit in sein Amt zurückgekehrt und hat seine Gemeinde über zwei Jahrzehnte geprägt.
© SPÖ Kärnten Bürgermeister Stefan Visotschnig
Ein Leben für Bleiburg
Stefan Visotschnig ist seit 2003 Bürgermeister von Bleiburg gewesen. In einer Stichwahl hat er sich damals überraschend gegen den amtierenden ÖVP-Bürgermeister Raimund Grilc durchgesetzt und ist danach drei Mal wiedergewählt worden.
Mehr als 20 Jahre lang hat er das Leben in Bleiburg geprägt – mit Herz, Engagement und einem offenen Ohr für die Menschen.
Trauer und Anteilnahme in Bleiburg
STOLZ auf Bleiburg hat auf Facebook ihre Anteilnahme ausgedrückt: „Stefan war ein Mensch mit Herz, voller Tatkraft und Engagement für unsere Stadt Bleiburg. Mit unermüdlichem Einsatz und großer Verantwortung setzte er sich über viele Jahre hinweg für das Wohl unserer Gemeinde und ihrer Menschen ein. In guten wie in schweren Zeiten stand er an unserer Seite — als Bürgermeister, als Sozialdemokrat, als Mitmensch.
Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie, seinen Angehörigen sowie allen, die ihm nahe standen. Wir teilen den Schmerz über seinen Verlust und fühlen mit euch.“
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Der Wiesenmarkt als Herzensprojekt
Neben der Gemeindepolitik hat ihm der Bleiburger Wiesenmarkt besonders am Herzen gelegen. Als Marktreferent hat er sich jedes Jahr persönlich eingebracht. Erst kurz vor dem Wiesenmarkt 2025 ist er nach längerer Krankheit wieder in sein Amt zurückgekehrt.
Sein Einsatz für die Gemeinschaft und die Tradition hat ihn weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannt und beliebt gemacht.
Würdigung aus der Landespolitik
Landeshauptmann Peter Kaiser hat Visotschnig als „engagierten Gestalter und Kulturpolitiker mit Herz“ bezeichnet. Er hat betont, dass Visotschnig Bleiburg zu einer kulturellen Drehscheibe gemacht und Brücken zwischen Menschen und Ideen gebaut hat.
Auch SPÖ-Landesrat Daniel Fellner hat seinen Einsatz für das Gemeinsame und seine Herzlichkeit hervorgehoben. Beide haben betont, dass Kärnten mit Visotschnig einen wichtigen Menschen verloren hat.
Ein Mensch, der verbunden hat
Trotz seiner vielen Aufgaben als Bürgermeister ist Visotschnig immer bodenständig geblieben. Er ist auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rinkenberg gewesen und hat regelmäßig bei Einsätzen mitgeholfen.
Freunde und Wegbegleiter haben ihn als jemanden beschrieben, der zuhören konnte, andere begeistert hat und immer das Miteinander gesucht hat. Sein Lächeln und seine positive Art werden Bleiburg fehlen.
