Spittal/Drau
Heinrich Untergantschnig zeigt einen FORMENdiALOG
Zu sehen sind noch bis zum 26. Oktober eine Auswahl an Schnitz- und Bildhauerarbeiten sowie Zeichnungen, die einen großen Schaffenszeitraum des Grafenberger Künstlers und Bergbauern abdecken.
Am 10. Oktober 2025 lud der Mölltaler Bildhauer Heinrich Untergantschnig zur Vernissage FORMENdiALOG, einer Ausstellung, die einen Querschnitt seiner künstlerischen Arbeit zeigt. Als besonderen Ort stellte Familie Scheske den Garten und das Salettl ihres idyllisch am Mallnitzbach liegenden Gasthauses zur Guten Quelle in Lassach zur Verfügung. Und der Einladung waren eine große Zahl an Freunden, Wegbegleitern und kunstinteressierten Publikum aus der näheren und weiteren Umgebung gefolgt.
Mensch und seine Seelenzustände
Zu sehen sind noch bis zum 26. Oktober eine Auswahl an Schnitz- und Bildhauerarbeiten sowie Zeichnungen, die einen großen Schaffenszeitraum des Grafenberger Künstlers und Bergbauern abdecken. In all seinen Werken stehen der Mensch und seine Seelenzustände sowie die Beziehungen untereinander im Mittelpunkt. Ob in seinen sakralen oder profanen Werken und selbst in den abstrakten Skulpturen mit ihren unheimlich sensitiv gestalteten Oberflächen werden in den amorphen Formen die komplexen gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse zueinander thematisiert. Ein Hauptwerk ist auch in dieser Schau zu sehen, nämlich sein Brot an der Grenze. Ein eindringliches Werk, dass sowohl das menschliche Bedürfnis nach Gemeinschaft und Nähe als auch die harte Realität der Ausgegrenztheit vor Augen führt.
Laudatio von Pfarrer Rudolf Pacher
Auf all diese Aspekte seiner Kunst und seines Lebens- und Werdegangs ging auch in einer persönlichen Laudatio Pfarrer Rudolf Pacher ein, der den Künstler seit Kindertagen an kennt und schätzt und sehr deutlich auch die besondere Verwurzelung des Bildhauers und Bauern am Grafenberg zum Ausdruck brachte. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem FORMENdiALOG leistete die musikalische Umrahmung durch die Gruppe gschrems.