Nach dem Ende ihrer zweijährigen 470er-Kampagne mit Niklas Haberl wechselte die ehemalige Juniorinnen-Weltmeisterin in die 49erFX-Klasse, die olympische Skiff-Disziplin der Frauen. „Es war voll cool – aber ein riesiger Unterschied zum 470er. Die Fahrtechnik ist komplett anders“, erzählt Donner. Die ersten Trainings absolvierte sie unter Anleitung der früheren Olympiaseglerinnen Tanja Frank und Lorena Abicht.
Teamwork mit internationaler Partnerin
An ihrer Seite steht nun Marion Lafrance Berger, 25, aus Montreal. Die Kanadierin segelte zuvor für den kanadischen Verband, besitzt aber seit 2021 die österreichische Staatsbürgerschaft. „Rosa und ich haben uns sofort wohlgefühlt und rasch eine Basis für die Zusammenarbeit gefunden. Rosa ist eine großartige Steuerfrau mit klaren Zielen – ich bin sehr dankbar, Teil ihrer Reise zu sein“, so Lafrance Berger.
Training in Kärnten
Gemeinsam arbeiten die beiden Athletinnen derzeit im Olympiazentrum Klagenfurt an Kraftaufbau und Technik. „Uns fehlt noch ein Stück auf das Idealgewicht. Deshalb liegt der Fokus aktuell auf gezieltem Krafttraining“, sagt Donner. Lafrance Berger hat in Klagenfurt eine Wohnung bezogen und startet künftig für den Segelverein Loretto.
Volle Saison 2026 geplant
Das Duo bereitet sich derzeit auf eine intensive Saison 2026 vor. Im November steht ein Trainingsblock mit Coach Luca Bursic an, der auch Olympiasieger Valentin Bontus betreut. „Er hat viel Know-how in dieser Bootsklasse. Je früher wir damit beginnen, desto größer werden unsere Entwicklungsschritte sein“, sagt Donner.
Ihr nächstes Regatta-Ziel ist der Vilamoura Grand Prix in Portugal ab dem 27. November 2025 – der erste große Schritt auf dem Weg Richtung Olympia 2028.
