Am Mittwochvormittag führte die Stadt eine Blackout-Übung im Leuchtturm VS Welzenegg (Schachterlweg 47) durch. Angenommen wurde ein totaler Stromausfall. Bereits in den frühen Morgenstunden wurde der Leuchtturm aktiviert – 25 Frauen und Männer des Leuchtturm-Personals sorgten für den reibungslosen Betrieb und die Energieversorgung über ein Notstromaggregat. Laut dem städtischen Krisenstab verlief die Inbetriebnahme problemlos, das gesamte Schulgebäude konnte über das Aggregat mit Energie versorgt werden.
Einsatzorganisationen und Bevölkerung eingebunden
Viele interessierte Bürger*innen nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über das richtige Verhalten im Blackout-Fall zu informieren. Vertreterinnen des städtischen und Landeskrisenstabes, der Stadtwerke, der Polizei, der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, des Zivilschutzverbandes und des Roten Kreuzes standen für Fragen bereit.
Die Stadt betont die Bedeutung regelmäßiger Übungen, um Abläufe und Notfallpläne laufend zu optimieren. Auch die Stadtwerke Klagenfurt beteiligen sich aktiv an diesen Vorbereitungen, um im Krisenfall eine stabile Versorgung sicherzustellen – etwa bei der Wasserversorgung, die auch bei längeren Stromausfällen funktioniert.
Leuchttürme als Notanlaufstellen
In Klagenfurt stehen sieben Leuchttürme sowie zehn Rüsthäuser der Feuerwehren als Notanlaufstellen zur Verfügung. Dort können Notrufe abgesetzt und Informationen eingeholt werden. Polizei, Ersthelfer*innen und Ärzt*innen sind vor Ort, allerdings werden keine Lebensmittel oder Unterkünfte bereitgestellt. Daher empfiehlt die Stadt, eigene Vorräte anzulegen und Familien-Notfallpläne zu erstellen, um im Ernstfall vorbereitet zu sein.