Klagenfurt

Neue Betrugs­fäl­le auf­ge­deckt

Am 29. Oktober sind zwei aufwendige Betrugsfälle bekannt geworden. In beiden Fällen haben ältere Menschen hohe Geldbeträge verloren – einmal durch einen falschen Staatsanwalt, einmal durch einen Internetbetrüger.

Neue Betrugs­fäl­le auf­ge­deckt Betrüger ergaunerten hohe Geldsummen

© Red/KK

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Fal­scher Staats­an­walt am Tele­fon

Ein 90-jäh­ri­ger Kla­gen­fur­ter ist zur Mit­tags­zeit von einem unbe­kann­ten Mann ange­ru­fen wor­den, der sich als Staats­an­walt aus­ge­ge­ben hat. Der Anru­fer hat behaup­tet, die Enke­lin des Seni­ors habe nach einem töd­li­chen Ver­kehrs­un­fall Fah­rer­flucht began­gen und sei fest­ge­nom­men wor­den.

Um eine Unter­su­chungs­haft zu ver­hin­dern, habe eine Kau­ti­on in mitt­le­rer fünf­stel­li­ger Höhe bezahlt wer­den müs­sen. Der 90-Jäh­ri­ge hat das Geld an einen angeb­li­chen Boten – etwa 180 cm groß, kräf­tig gebaut, dun­kel­haa­rig und süd­län­di­scher Typ – über­ge­ben und erst spä­ter bemerkt, dass es sich um Betrug gehan­delt hat.

Lie­be als Fal­le

Eben­falls am 29. Okto­ber hat eine 73-jäh­ri­ge Frau aus dem Bezirk Kla­gen­furt-Land Anzei­ge erstat­tet. Sie hat bereits im Mai über eine Online-Platt­form einen Mann ken­nen­ge­lernt, der sich als rei­sen­der Han­dels­kauf­mann aus­ge­ge­ben hat. Über meh­re­re Mona­te hat er Ver­trau­en auf­ge­baut und schließ­lich Geld gefor­dert.

Unter dem Vor­wand, im Aus­land Pro­ble­me mit der Poli­zei zu haben, hat er die Frau zu meh­re­ren Über­wei­sun­gen gebracht. Ihr ist dabei ein Scha­den im mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Euro­be­reich ent­stan­den.

30.10.2025 08:00
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