Kärnten

Über­schall­trai­ning des Bun­des­heers

Von 3. bis 14. November trainieren die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind zwei Flüge zwischen 8 und 16 Uhr geplant.

Über­schall­trai­ning des Bun­des­heers Das Bundesheer trainiert bis 14. November Abfangmanöver im Überschallbereich.

© Markus Zinner/Bundesheer

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Wich­tig für die Luft­raum­über­wa­chung

Das Über­schall­trai­ning ist laut Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Klau­dia Tan­ner ein wesent­li­cher Bestand­teil einer funk­tio­nie­ren­den Luft­raum­über­wa­chung. „Der Krieg in der Ukrai­ne hat gezeigt, wie wich­tig ein ver­läss­li­cher Schutz aus der Luft für einen sou­ve­rä­nen Staat ist. Das muss lau­fend geübt wer­den – auch im Über­schall­be­reich“, hat Tan­ner betont.

Flü­ge über ganz Öster­reich

Geflo­gen wird bei­na­he über dem gesam­ten Bun­des­ge­biet, jedoch nicht über Bal­lungs­räu­men sowie Tirol und Vor­arl­berg. Die Flug­ge­bie­te wer­den gemein­sam mit der zivi­len Flug­si­che­rung fest­ge­legt.

Um den Geräusch­pe­gel gering zu hal­ten, fin­den die Flü­ge in gro­ßen Höhen statt. Ein siche­rer Flug­be­trieb hat dabei obers­te Prio­ri­tät.

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Euro­figh­ter
© Mar­kus Zinner/Bundesheer

Trai­ning unter rea­len Bedin­gun­gen

Das Flie­gen mit Über­schall­ge­schwin­dig­keit stellt für die Pilo­ten eine kör­per­lich anspruchs­vol­le Übung dar. Die­se Belas­tung kann im Simu­la­tor nicht rea­lis­tisch dar­ge­stellt wer­den.

Geübt wird auch die enge und zeit­kri­ti­sche Abstim­mung zwi­schen Mili­tär­pi­lo­ten, Radar­leit­of­fi­zie­ren und der zivi­len Flug­si­che­rung – eine Vor­aus­set­zung für eine siche­re Luft­raum­über­wa­chung.

Maß­nah­men gegen Lärm

Um die Schall­aus­brei­tung zu ver­rin­gern, hat das Bun­des­heer meh­re­re Maß­nah­men getrof­fen:

  • Die Beschleu­ni­gungs­pha­sen wer­den so kurz wie mög­lich gehal­ten.
  • Bal­lungs­räu­me rund um Lan­des­haupt­städ­te blei­ben aus­ge­spart.
  • Zwi­schen 12 und 13 Uhr sowie an Wochen­en­den und Fei­er­ta­gen wird nicht im Über­schall­be­reich geflo­gen.
  • Alle Trai­nings­flü­ge fin­den über 12.500 Metern Höhe statt, um den Über­schall­knall am Boden zu mini­mie­ren.

Was Über­schall bedeu­tet

Über­schall­ge­schwin­dig­keit beginnt bei rund 1.200 km/h. Nähert sich ein Euro­figh­ter die­ser Geschwin­dig­keit, ent­ste­hen Stoß­wel­len, die am Boden als Über­schall­knall hör­bar sind.

Die Laut­stär­ke des Knalls hängt unter ande­rem von der Flug­hö­he, der Gelän­de­struk­tur und der Wet­ter­la­ge ab.

30.10.2025 10:00
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Über­schall­trai­ning des Bun­des­heers Das Bundesheer trainiert bis 14. November Abfangmanöver im Überschallbereich.

© Markus Zinner/Bundesheer