Landeshauptmann Peter Kaiser und LHStv. Martin Gruber informierten, dass das Land aus Verantwortung gegenüber Bevölkerung und Budget an seiner Linie festhält. Angesichts verschlechterter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen war Kärnten in die Gespräche mit dem Ziel gegangen, die im Vorjahr getroffene Vereinbarung um ein halbes Jahr zu verschieben oder künftige Anpassungen an jene des Bundes anzugleichen.
Gespräche ohne Einigung
Die Gewerkschaft blieb jedoch bei ihrer Haltung, die für 2026 vereinbarte 3‑Prozent-Erhöhung beizubehalten. Das Land verwies auf die Notwendigkeit langfristiger Planung und stellte für 2027 eine Nulllohnrunde in Aussicht, sollte sich die Wirtschaftslage nicht verbessern. Kärnten bleibt damit im Vergleich zum Bund und anderen Ländern auf einem insgesamt sparsameren Weg.
Blick auf Stabilität und Planungssicherheit
An den Gesprächen nahmen neben Kaiser und Gruber auch Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig und Gesundheitsreferentin LRin Beate Prettner teil. Die Regierungsmitglieder betonten, dass ohne mehrjährigen Abschluss künftig nur mit maßvoller Anpassung der Gehälter zu rechnen sei.