Das neue Glashaus dient der Unterbringung und Pflege von rund 800 verschiedenen Pflanzenarten, die auf einer Fläche von etwa 140 Quadratmetern in zwei Klimazonen kultiviert werden. Die Kosten beliefen sich auf rund 754.000 Euro, inklusive eines Fernwärmeanschlusses, der die bisherige Gasheizung ersetzt. Damit wird das Botanikzentrum künftig vollständig umweltfreundlich beheizt.
Modernes Design und ökologische Technik
Die lichtdurchflutete Stahl-Glaskonstruktion verfügt über energiesparende Isolierverglasung und eine rund 21 Quadratmeter große Photovoltaikanlage am Dach. Neben optimalen Bedingungen für die Pflanzensammlungen wurde auch der Außenbereich neu gestaltet, um mehr Platz für die Anzucht von Jungpflanzen zu schaffen.
Beitrag zum Klimaschutz und zur Baukultur
Für das Landesimmobilienmanagement betonte Reinhard Bachl den klimafreundlichen Umbau als wichtigen Schritt in Richtung Energieeffizienz. LH Peter Kaiser und LHStv.in Gaby Schaunig hoben den doppelten Nutzen hervor: Der Neubau bewahre bedrohte Pflanzenarten und trage zur CO₂-Reduktion bei. „Das ist gelebte Verantwortung gegenüber kommenden Generationen“, so die Landesführung.
Auszeichnung für nachhaltige Arbeit
Das Kärntner Botanikzentrum wurde kürzlich mit der Goldenen Apis ausgezeichnet – eine Anerkennung für seine Beiträge zur biologischen Vielfalt und Nachhaltigkeit. Direktor Wolfgang Muchitsch und Abteilungsleiter Roland K. Eberwein würdigten die Leistung des Teams und der regionalen Betriebe, die an der Umsetzung beteiligt waren.