Bruno Arendt
„Wir lassen uns nicht unterkriegen“!
Obwohl die nahe Zukunft ungewiss bleibt, behält ein Sprichwort seine Gültigkeit: Nach dem Fasching ist vor dem Fasching! BÖF-Landespräsident Bruno Arendt verrät „KLiCK Kärnten“ seine Faschingspläne außerhalb der Faschingszeit.
© Faschingsgilde Frauenstein
Natürlich liegt der Aschermittwoch, das endgültige Ende der jährlichen Faschingszeit, bereits einige Wochen zurück. Selbstverständlich war die diesjährige Saison, wegen der Pandemie als Spielverderber, nahezu ein Totalausfall – abgesehen von Fernseh-Aufzeichnungen (Villacher Fasching und „Narrisch guat“) sowie Social-Media-Aktivitäten diverser Faschingsgilden.
Zusammenkunft im Frühsommer
Ein Sprichwort unter Faschingsakteuren lautet: Nach dem Fasching ist vor dem Fasching! Allein deshalb beschäftigen sich die Gilden auch jetzt, trotz ungewisser Zeiten, damit, was die nahe Zukunft bringen möge. „Es wäre nicht der Kärntner Fasching, wenn wir nicht über eine Zusammenkunft der Gilden im Frühsommer nachdenken würden“, verrät Bruno Arendt, Landespräsident des Bundes Österreichischer Faschingsgilden (BÖF), im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.
Corona bestimmt den Termin
Ausnahmsweise, nachdem das bunte Treiben in der eigentlichen Faschingszeit abgesagt war, werden die Kärntner Gilden zu einer ungewöhnlichen Jahreszeit in ihren jeweiligen Gilden-Ornaten zusammenkommen. „Der Termin steht leider noch nicht fest, den bestimmt Corona“, sagt Arendt. Nachsatz: „Aber wir schauen positiv in die Zukunft und warten hoffnungsvoll auf den geeigneten Termin.“

Amtszeit verlängert
Während das Datum noch nicht bekannt ist, steht der Schauplatz bereits fest: Sofern möglich werden Gilden aus ganz Kärnten nach Frauenstein pilgern, den Heimatort des amtierenden Landesprinzenpaares. Die Amtszeit von Birgit I. (Auswarth), Burgfrau von Kraig zu Frauenstein, und Dietrich II. (Christian Schmied), Freiherr von Kraig zu Frauenstein, wurde kurzerhand um ein Jahr verlängert, so dass die beiden auch in der Saison 2021/2022 im Amt sein werden. In der Hoffnung, dass Landesprinzenpaar, Faschingsakteure und vor allem Besucher von Faschingssitzungen in der nächsten Saison wieder etwas zu lachen haben werden.