Kärnten
Meridiem Trail verbindet Wien und Kärnten
Der neue Meridiem Trail verbindet ab 2026 auf rund 600 Kilometern Wien mit Villach und führt in zwölf Etappen durch mehrere Kärntner Seenregionen.
© Martin Hofmann
Neue Fernradroute bis nach Villach
Mit dem Meridiem Trail entsteht eine rund 600 Kilometer lange Radroute von Wien bis Villach. Auf zwölf Etappen verläuft die Strecke durch verschiedene Landschaften, Städte und Genussregionen – von der Donau bis in den Süden Kärntens.
Von Wien aus führt der Trail über bestehende Radwege bis in die Draustadt Villach. Von dort lässt sich die Reise entlang des Ciclovia Alpe Adria Radweges Richtung Salzburg oder weiter bis zur Adria fortsetzen. Durch die Eröffnung des Koralmtunnels entstehen zusätzliche Möglichkeiten für An- und Rückreise mit der Bahn.
Strecke in Kärnten
In Kärnten verläuft der Meridiem Trail durch die Regionen Klopeiner See – Südkärnten – Lavanttal, Klagenfurt am Wörthersee, Wörthersee-Rosental sowie Villach – Faaker See – Ossiacher See.
Entlang der Drau führt die Route von Lavamünd über Völkermarkt und den Klopeiner See bis nach Klagenfurt, weiter entlang des Wörthersees und Faaker Sees bis zum Hauptplatz in Villach. Mehrere Kärntner Tourismusregionen werden so auf einer durchgehenden Langstrecke verbunden.
Navigation und Service
Ab Jänner 2026 stehen online Meridiem Trail Navigation Packs zur Verfügung. Diese GPS-basierten Pakete bieten eine genaue Routenführung, Informationen zu Unterkünften, Gastronomie und Sehenswürdigkeiten sowie laufende Updates der Strecke.
Der Beitrag liegt bei 32 Euro für die Gesamtroute beziehungsweise 18 Euro für Teilabschnitte. Radfahrerinnen und Radfahrer unterstützen damit direkt die Pflege und Weiterentwicklung des Trails. Weitere Informationen sind ab 13. November 2025 unter www.meridiemtrail.com abrufbar.
Projekt für nachhaltigen Radtourismus
Initiiert wurde der Meridiem Trail von Christian Kresse, Geschäftsführer von „das Kresse C“, mit dem Ziel, nachhaltigen, regional verankerten Radtourismus zu stärken. Der Trail steht für bewusstes Reisen, regionale Wertschöpfung und die Verbindung von Kultur, Natur und Bewegung.
Die beteiligten Regionsgeschäftsführer Robert Karlhofer, Helmuth Micheler, Peter Peschel und Georg Overs erwarten im ersten Jahr mindestens 10.000 Nutzerinnen und Nutzer. Zum Vergleich: Am Ciclovia Alpe Adria Radweg sind es über 100.000.
