Kärnten
Kärnten soll wirtschaftsfreundlicher werden
Mit einem neuen Reformvorschlag will SPÖ-Landesparteivorsitzender Daniel Fellner die Betriebsgründung in Kärnten deutlich vereinfachen und beschleunigen. Ziel ist, kleinen und mittleren Unternehmen den Start zu erleichtern und den Wirtschaftsstandort zu stärken.
Landeshauptmann Daniel Fellner musste Aussagen zum Thema Autismus noch am selben Tag korrigieren und entschuldigte sich bei Betroffenen und deren Familien.© SPÖ Kärnten
Fellner setzt auf ein Modell, das typisierte Betriebsanlagen ermöglicht – ähnlich wie bei Fahrzeugtypisierungen. Bestimmte Anlagentypen, etwa kleine Werkstätten, Gastronomiebetriebe oder Produktionsstätten, könnten so bereits im Rahmen der Flächenwidmung geprüft und grundsätzlich genehmigt werden. Unternehmer*innen müssten dann keine langwierigen Einzelverfahren mehr durchlaufen.
Effizienz bei gleichbleibendem Schutz
Die Umwelt- und Nachbarrechte bleiben gewahrt, da diese bereits bei der Widmung der Gewerbeflächen umfassend berücksichtigt werden. „Das schafft schnellere Verfahren, mehr Rechtssicherheit und stärkt regionale Gewerbeparks“, betont Fellner.
Nächste Schritte
Für die Umsetzung ist eine Zusammenarbeit zwischen Land und Bund notwendig. Auf Landesebene soll das Raumordnungsgesetz angepasst, auf Bundesebene das Gewerberecht modernisiert werden. Fellner sieht darin einen wichtigen Schritt: „Kärnten soll das Bundesland werden, in dem wirtschaftliche Ideen nicht an Formularen scheitern.“
